SC Paderborn: Späte Entscheidung bei Calvin Brackelmann und Filip Bilbija?

Verträge der Leistungsträger laufen aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.26 | 07:19
© IMAGO / Philipp Szyza

Neun Tore in dieser Saison: Filip Bilbija (r.). © IMAGO / Philipp Szyza

Weil im vorderen Drittel der Tabelle ansonsten nur Hannover 96 (1:0 bei Arminia Bielefeld) dreifach punkten konnte, war der SC Paderborn einer der großen Gewinner des vergangenen Wochenendes. Mit dem 2:1-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern distanzierten die Ostwestfalen einen Konkurrenten auf neun Punkte und kletterten auf den zweiten Tabellenplatz, der am Ende den dritten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte bedeuten würde.

Dass bis zum Gastspiel am 30. Spieltag nun nacheinander fünf Partien gegen Mannschaften ab Tabellenplatz zwölf anstehen, sorgt im ersten Moment für eine noch bessere Ausgangsposition, doch natürlich wissen der SCP und Trainer Ralf Kettemann, dass im Abstiegskampf feststeckende Gegner besonders gefährlich sein können.

Allerdings hat der SC Paderborn auch genügend Gründe, um mit breiter Brust in die anstehenden Aufgaben zu gehen. Einer davon ist Filip Bilbija, der sich nach einem langwierigen Infekt in Kaiserslautern als Joker zurückmeldete und per Elfmeter sein neuntes Saisontor erzielte. Der 25-Jährige sollte in den nächsten Wochen nun wieder richtig wichtig werden und soll im Idealfall auch wieder zum Unterschiedsspieler werden – wie Mitte der Vorrunde, als Bilbija vom sechsten bis elften Spieltag immer traf und so seinen Teil zur damaligen Siegesserie beisteuerte.

SCP will das Duo halten

An Motivation wird es Bilbija in jedem Fall nicht mangeln, geht es für den Offensivmann angesichts seines auslaufenden Vertrages doch auch um die persönliche Zukunft. Selbiges gilt für Calvin Brackelmann, der in Kaiserslautern per wuchtigem Freistoß zum 1:0 traf, vor allem in seinem Kerngeschäft als Innenverteidiger zu den herausragenden Akteuren der 2. Bundesliga gehört.

Es ist kein Geheimnis, dass der SCP das Duo gerne über diese Saison hinaus an sich binden würde. Beide streben indes nach Höherem und peilen den nächsten Karriereschritt an, zu dem es jeweils außerhalb von Paderborn sicherlich Möglichkeiten geben wird. Im Aufstiegsfall ist ein Verbleib allerdings alles andere als ausgeschlossen. Wahrscheinlich daher, dass die Zukunftsentscheidungen des Duos noch etwas auf sich warten lassen und erst dann fallen werden, wenn der weitere Paderborner Weg klar ist.

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