VfL Osnabrück: Kehrt Sven Köhler zurück?
Beim Grasshopper Club Zürich bis 2028 gebunden
Bis zum Winter bei Eintracht Braunschweig: Sven Köhler. © IMAGO / Zink
Nachdem es nach den letzten Aufstiegen in die 2. Bundesliga stets schnell wieder zurück in die Drittklassigkeit ging, will der VfL Osnabrück beim erneuten Anlauf, sich im Unterhaus des deutschen Fußballs zu etablieren, nichts dem Zufall überlassen.
Trotz einer bärenstarken Rückrunde und einer sehr souverän eingefahrenen Drittliga-Meisterschaft planen die Lila-Weißen Verstärkungen für alle Mannschaftsteile, die die Mannschaft von Trainer Timo Schultz nochmals auf ein höheres Niveau hieven und in Liga zwei konkurrenzfähig machen sollen. Dabei scheint der Fokus auf Akteuren zu liegen, die die 2. Bundesliga bereits kennen und sich dort schon bewiesen haben, wie die seit Tagen kursierenden Spekulationen um Rasim Bulic (MSV Duisburg) und Moritz Heyer (Fortuna Düsseldorf) zeigen.
Vollzugsmeldungen lassen über die Verpflichtung von Jonathan Wensing (SV Meppen) hinaus indes noch auf sich warten und dürften nach dem Düsseldorfer Abstieg beim ablösefreien Heyer einfacher sein dürften als bei Bulic, der noch einen gültigen Vertrag besitzt und zudem auch bei anderen Zweitligisten wie dem FC St. Pauli gehandelt wird.
Schon von 2019 bis 2023 beim VfL
Die Osnabrücker Verantwortlichen um Direktor Fußball Joe Enochs haben allerdings sicher noch andere Kandidaten im Blick, möglicherweise auch einen alten Bekannten. Denn wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, soll der VfL darüber nachdenken, Sven Köhler zurückzuholen.
Der 29-Jährige, der sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist erst im Winter für rund 300.000 Euro Ablöse von Eintracht Braunschweig zum Grasshopper-Club Zürich gewechselt, für den nach dem Klassenerhalt noch ein Nachschlag in Form einer Bonuszahlung fällig geworden ist.
Köhler spielte inklusive einer zwischenzeitlichen Ausleihe zum SC Verl bereits zwischen 2019 und 2023 für die Lila-Weißen und brachte bei seinem Wechsel zu Odense BK eine Ablöse im hohen sechsstelligen Bereich ein. Eine mögliche Rückkehr an die Bremer Brücke würde nun auch nicht zum Nulltarif über die Bühne gehen, besitzt der in Zürich zu den Stammkräften zählende Routinier dort doch noch einen Vertrag bis 2028.
