1. FC Kaiserslautern: Chancen bei Wilitty Younoussa?

Kamerunischer Nationalspieler auch bei Schalke auf dem Zettel

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.05.26 | 14:14
© IMAGO / Icon Sport

Im Sommer ablösefrei: Wilitty Younoussa. © IMAGO / Icon Sport

Nach dem 2:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld, mit dem am Wochenende eine Serie von drei Niederlagen gestoppt wurde, reist der 1. FC Kaiserslautern am 34. Spieltag sicherlich mit dem Ziel, einen versöhnlichen Abschluss einer unter dem Strich nicht zufriedenstellenden Saison hinzubekommen, zum 1. FC Magdeburg.

Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos indes haben längst die kommende Spielzeit im Blick, in der aller Voraussicht nach der nächste Anlauf in Richtung Bundesliga-Aufstieg erfolgen soll. Dass dafür der Kader in größerem Umfang verändert und vor allem auch auf wesentlichen Positionen verstärkt werden muss, ist den Entscheidern in der Pfalz bewusst.

Während sich bisherige Spekulationen etwa um eine Rückkehr von Dominique Heintz (1. FC Köln) oder um eine Verpflichtung von Lasse Wilhelm (1. FC Saarbrücken) nicht verdichtet haben, bringt das Portal fussballtransfers.com einen weiteren Namen ins Gespräch. So soll sich der FCK für Wilitty Younoussa interessieren, der am heutigen Freitag mit dem französischen Zweitligisten Rodez AF gegen AS St. Etienne um den Aufstieg in die Ligue 1 spielen würde, allerdings gelbgesperrt passen muss.

FCK wohl nur Außenseiter

Younoussa kam Anfang 2020 aus seiner kamerunischen Heimat zunächst zu Dijon FCO und von dort vor vier Jahren nach Rodez. Dort ist der 24-Jährige im defensiven Mittelfeld zu Hause und wird mit seinen 1,74 Metern sowie seiner aufopferungsvollen Spielweise mit N’Golo Kanté verglichen. Alleine dieser Vergleich verrät die Erwartung, dass für Younoussa die Ligue 2 nicht die Endstation sein soll.

Vielmehr steht nach Vertragsende am 30. Juni der nächste Karriereschritt wohl bevor. Mehrere Vereine aus der Ligue 1, der belgische Erstligist SV Zulte Waregem und auch der FC Schalke 04, der mit einer Bundesliga-Perspektive locken kann, sollen wie der 1. FC Kaiserslautern Interesse am zweifachen Nationalspieler Kameruns bekunden. Angesichts dieser Konkurrenz scheinen sich die Roten Teufel eher in einer Außenseiterrolle zu befinden.

Ungeachtet dessen zeigt die Personalie, dass der Blick der FCK-Verantwortlichen wie in den vergangenen Transferperioden auch wieder ins Ausland geht und Spieler, die in Deutschland nur Insidern bekannt sein dürften, in den Überlegungen eine Rolle spielen.

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