1. FC Kaiserslautern: Wird Dominique Heintz zum Thema?

Beim 1. FC Köln wohl ohne Perspektive

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.26 | 07:19
© IMAGO / Laci Perenyi

Beim 1. FC Köln nur noch in einer Nebenrolle: Dominique Heintz. © IMAGO / Laci Perenyi

Auch wenn der Trend mit den jüngsten beiden Siegen gegen Fortuna Düsseldorf (3:0) und bei Hertha BSC (1:0) klar positiv ist, wird bei sieben Punkten Rückstand und nur noch fünf ausstehenden Spielen beim 1. FC Kaiserslautern niemand der Versuchung erliegen, doch noch einmal richtige Aufstiegshoffnungen aufkommen zu lassen.

Vielmehr haben die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos planungstechnisch die komfortable Situation, schon frühzeitig beinahe ausschließlich den Fokus auf ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga richten zu können – und auf einen weiteren Anlauf in Richtung Bundesliga.

Am Vorhaben, dass auch in der neuen Saison Torsten Lieberknecht als Trainer in der Verantwortung stehen soll, wird sich mit weiteren ordentlichen bis guten Ergebnissen im Endspurt kaum etwas ändern. In den Kader der Roten Teufel wird aber sicherlich Bewegung kommen, insbesondere auch im zentralen Defensivbereich.

Während Luca Sirch seinen auslaufenden Vertrag weiterhin nicht verlängert hat und auf den persönlichen Sprung in die Bundesliga hofft, werden tendenziell auch die Leihspieler Ji-soo Kim (FC Brentford) und Atanas Chernev (Estrela Amadora) nächste Saison nicht mehr dabei sein. Und ob die aktuell verliehenen Jan Elvedi (Greuther Fürth) und Jannis Heuer (Preußen Münster) eine Zukunft in der Pfalz haben, ist zumindest fraglich.

Acht Bundesliga-Einsätze in dieser Saison

Zusätzlich zu Jacob Rasmussen und Maxwell Gyamfi sehen sich die FCK-Verantwortlichen für die Innenverteidigung sehr wahrscheinlich nach Verstärkung um und könnten sich dabei mit einem alten Bekannten beschäftigen. Mit Dominique Heintz, dessen auslaufender Vertrag beim 1. FC Köln wohl nicht mehr verlängert wird, der aber seine Karriere mit 32 Jahren noch nicht beenden will, kommt ein FCK-Eigengewächs ablösefrei auf den Markt.

Heintz hat auf all seinen Stationen – neben Köln der SC Freiburg, Union Berlin und der VfL Bochum – nie ein Geheimnis aus seiner Verbindung in die Heimat allgemein und zum 1. FC Kaiserslautern im Besonderen gemacht. Eine Rückkehr im Karriereherbst, über die medial bereits spekuliert wird, für die es aber noch keine konkreten Anzeichen gibt, hätte fraglos einen Hauch von Fußballromantik.

Abseits davon könnte Heintz aber auch sportlich noch immer eine Bereicherung sein. In der Kölner Aufstiegssaison 2024/25 war der Routinier ein wichtiger Faktor und enttäuschte auch in seinen acht Einsätzen in der laufenden Bundesliga-Saison nicht.

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