1. FC Kaiserslautern: Mit Torsten Lieberknecht, aber ohne Mahir Emreli in die Zukunft
Unruhe nimmt nach der Pleite gegen Braunschweig zu
Klare Worte zum Trainer: FCK-Sportdirektor Marcel Klos. © IMAGO / Jan Huebner
Rund um den 1. FC Kaiserslautern dürfte niemand wirklich traurig sein, wenn die Saison 2025/26 am 17. Mai endet und zu den Akten gelegt werden kann. Spätestens mit der 0:2-Niederlage am Freitagabend zu Hause gegen Eintracht Braunschweig, die sich beinahe nahtlos an die schwache Vorstellung am Wochenende zuvor bei Holstein Kiel (0:3) anschloss, droht die Spielzeit aber noch nachhaltigen Schaden zu hinterlassen, nicht zuletzt im Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans.
„Wir haben nur wenige Torchancen erspielt. Ansonsten hat uns die Tiefe gefehlt, um den Gegner vor größere Probleme zu stellen und das Stadion anzuzünden. Stattdessen haben wir das Stadion eher in eine andere Richtung angezündet, sodass dann auch die Fans verständlicherweise gepfiffen haben“, sah der von der-betze-brennt.de zitierte Trainer Torsten Lieberknecht in der Reaktion von den Rängen die logische Konsequenz für die eigene, maue Leistung.
In eigener Sache spürt Lieberknecht, der in den vergangenen Tagen gerüchteweise mit dem 1. FC Union Berlin in Verbindung gebracht wurde, weiter Rückendeckung und den Willen, „dass wir gemeinsam die Probleme angehen wollen.“
Emreli noch bis 2027 unter Vertrag
Zur Bestätigung gab es von Sportdirektor Marcel Klos auch eine klare Aussage: „Die Trainerfrage bekomme ich mittlerweile ja nach jedem Spiel gestellt. Aber da kann ich nochmals betonen, ehe ihr die Frage wieder in Dresden oder zu Hause gegen Bielefeld oder in Magdeburg stellt: Torsten Lieberknecht ist unser Trainer und bleibt unser Trainer.“
Auch wenn abzuwarten bleibt, ob dieses Bekenntnis bei weiteren Misserfolgen tatsächlich über diese Saison hinausgeht, spricht derzeit vieles für eine längerfristige Zukunftsplanung mit Lieberknecht – und ohne Mahir Emreli. Der aserbaidschanische Nationalspieler wurde für das Spiel gegen Braunschweig aus dem Kader gestrichen und hat trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages beim FCK kaum noch eine Perspektive, wie Lieberknecht auf Nachfrage recht deutlich machte.
Bleibt freilich abzuwarten, ob sich nach einer Saison mit nur zehn überwiegend kurzen Einsätzen und einem Tor sowie mehreren Verletzungsproblemen ein Abnehmer für Emreli findet.
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