1. FC Kaiserslautern: Torsten Lieberknecht ein Trainerkandidat bei Union Berlin?
Bundesligist erkundigt sich nach dem FCK-Coach
Seit einem Jahr beim FCK: Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner
Obwohl für den 1. FC Kaiserslautern tabellarisch in beide Richtungen nicht mehr viel geht, sind die noch ausstehenden vier Spieltage nicht unbedeutend. Zum einen hat jeder Tabellenplatz auf Jahre hinaus Auswirkungen auf die Höhe der Fernsehgelder und zum anderen werden die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen im Endspurt beim einen oder anderen Spieler genau hinschauen, inwieweit eine weitere Zusammenarbeit noch Sinn ergibt.
Letztere Frage hat der FCK in Bezug auf Trainer Torsten Lieberknecht trotz einer keineswegs rundum überzeugenden Bilanz seit dessen Amtsantritt vor fast exakt einem Jahr dem Vernehmen nach bereits beantwortet. Der 52-Jährige soll im Amt bleiben und einen neuen Anlauf starten, die Roten Teufel zurück in die Bundesliga zu führen – wie es Lieberknecht einst schon mit Eintracht Braunschweig und dem SV Darmstadt 98 gelungen ist.
Sollten die letzten vier Spieltage aber nicht gut verlaufen, könnte die Trainerpersonalie durchaus noch einmal auf den Tisch kommen. Und vielleicht auch, weil ein anderer Klub wegen Lieberknecht vorstellig wird.
Union Berlin prüft mehrere Optionen
Denn wie das Portal fussballeuropa.com berichtet, soll sich der 1. FC Union Berlin auf der Suche nach einem Nachfolger für die bis Saisonende installierte Trainerin Marie-Louise Eta unter anderem auch mit Lieberknecht beschäftigen. Die Eisernen haben sich dem Bericht zufolge nach der Situation Lieberknechts erkundigt und dessen Bereitschaft zu einem Engagement in der Hauptstadt abgeklopft.
Weitere Schritte sind bis dato aber wohl nicht erfolgt. Weil Union auch andere Fährten verfolgen soll, etwa auch beim vom Karlsruher SC scheidenden Christian Eichner Interesse hinterlegt haben soll, ist auch alles andere als gewiss, dass eine konkrete Anfrage für Lieberknecht folgen wird.
Hengen und Sportdirektor Marcel Klos sollten allerdings die Antennen ausgefahren haben, um gegebenenfalls vorbereitet zu sein, sollte Union Berlin tatsächlich vorstellig werden – was im Moment aber noch als eher unwahrscheinlich einzustufen ist.
Mehr News zu den Roten Teufeln? Dann folge gerne auch unserer FCK-Seite auf Facebook.
