1. FC Kaiserslautern: Umbruch steht bevor – Konstantinos Fortounis auf dem Sprung zu Olympiakos Piräus?

Der Glaube an ein Wunder am letzten Spieltag ist beim 1. FC Kaiserslautern nicht sonderlich ausgeprägt, was angesichts der Voraussetzungen nicht verwundert. Drei Punkte Rückstand und eine um sechs Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber der SpVgg Greuther Fürth aufzuholen, erscheint schon allein wegen der lösbaren Aufgabe der Franken mit einem Heimspiel gegen den SV Sandhausen kaum möglich.

Das eigene Spiel bei Fortuna Düsseldorf will der FCK aber auf jeden Fall gewinnen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Dabei wird eine Pfälzer Mannschaft auf dem Platz stehen, die in dieser Zusammensetzung in der neuen Saion nicht mehr auflaufen dürfte. Denn bereits jetzt laufen hinter den Kulissen die Planungen für eine neue Saison auf Hochtouren, die bis zur möglichen Einstellung eines Sportdirektors wieder federführend von Vorstandsboss Stefan Kuntz in Absprache mit Trainer Kosta Runjaic vorangetrieben werden.

Während der von mehreren anderen Vereinen umworbene Simon Zoller in der 2. Bundesliga nicht zu halten sein wird, steht bereits der Abschied von Jan Simunek, Mo Idrissou und Chinedu Ede fest, deren Verträge nicht mehr verlängert werden. Ebenso kaum Perspektiven haben Ariel Borysiuk, Christopher Drazan, Richard Sukuta-Pasu, Enis Hajri und Andrew Wooten, die nach derzeitigem Stand allesamt von Leihgeschäften zurückkehren und ab 1. Juli wieder in Lohn und Brot stehen. Zumindest bei Wooten deutet sich aber an, dass der FSV Frankfurt den Angreifer gerne weiterverpflichten würde.

Ebenfalls vor einer sehr ungewissen Zukunft stehen trotz laufender Verträge Olivier Occean, Enis Alushi, Albert Bunjaku, Florian Riedel, David Hohs und Konstantinos Fortounis. Für den 21 Jahre alten Fortounis, der sein unbestritten großes Potential bislang nie über einen längeren Zeitraum auf den Platz brachte, interessiert sich offenbar der griechische Serienmeister Olympiakos Piräus. Laut griechischen Medien soll sich Piräus mit Fortounis schon so gut wie einig sein, doch ob es auch zum Wechsel kommt, hängt momentan von der noch ausstehenden Zustimmung von Trainer Michel ab.