1. FC Magdeburg: Lehrgeld auch beim Oenning-Einstand

Niederlagenserie geht unter dem neuen Trainer weiter

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 24.11.18 | 18:34
Michael Oenning

Bittere Niederlage zum Einstand: Michael Oenning © Imago / Jan Hübner

Lange sah es für den 1. FC Magdeburg am Freitagabend nach dem zweiten Saisonsieg aus. Doch am Ende ging der Einstand von Trainer Michael Oenning im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth mit einer 2:3-Niederlage doch noch daneben. Und der Spielverlauf ähnelte frappierend der 2:3-Pleite in der letzten Partie unter dem entlassenen Jens Härtel gegen den SSV Jahn Regensburg.

Wie gegen die Oberpfälzer gelang es Magdeburg, einen Rückstand zu drehen, um dann in der Schlussphase alles aus der Hand zu geben. Nachdem Regensburg in Magdeburg in der 81. und 90. Minute getroffen hatte, setzte es in Fürth die Gegentore Nummer zwei und drei in der 88. Minute sowie in der dritten Minute der Nachspielzeit.

„ Es sah nicht danach aus, dass wir dass Spiel noch verlieren könnten. ”
Michael Oenning

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel war Oenning die Enttäuschung anzumerken. Der neue FCM-Coach rang zunächst nach Worten und konnte den Spielausgang nicht wirklich erklären: „Am meisten tut es weh, dass sich die Jungs nicht belohnt haben. Es sah nicht danach aus, dass wir dass Spiel noch verlieren könnten. Wir haben die Chance zum 3:1, das ist Lehrgeld, aber das zahlen wir schon zu lange.“

Happiges Programm bis Weihnachten

Grundsätzlich wollte Oenning aber die positiven Aspekte in den Vordergrund rücken. So war der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zum fünften Mal in Folge verlor, nicht unzufrieden. „Wir haben viel Spielfreude gezeigt und sehr guten Fußball gespielt“, so Oenning, der seiner Elf auch die von ihm geforderte aktive und mutige Spielweise attestierte.

Und natürlich richtete Oenning den Blick auch schon auf die nächsten Aufgaben, an deren Ende das Magdeburger Punktekonto anwachsen soll und mit Blick auf die Tabelle auch muss. Allerdings haben es die vier ausstehenden Partien bis Weihnachten allesamt in sich. Zunächst geht es zu Hause gegen den VfL Bochum und gegen den 1. FC Union Berlin, ehe das Jahr mit Gastspielen beim 1. FC Köln und beim FC St. Pauli abgeschlossen wird.

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