1. FC Union Berlin: Kein Endspiel für Andre Hofschneider

Auch Lutz Munack dementiert die Lieberknecht-Gerüchte

Andre Hofschneider

Steht unter Druck: Andre Hofschneider © Imago / Contrast

Nach der 3:4-Niederlage am vergangenen Wochenende beim 1. FC Kaiserslautern gilt das Heimspiel am Sonntag gegen Erzgebirge Aue wieder einmal als letzte Chance für den 1. FC Union Berlin, um doch noch Platz drei in Angriff nehmen zu können. Die Begegnung könnte den kursierenden Spekulationen zufolge aber auch für Trainer Andre Hofschneider ein Schlüsselspiel sein.

Dass Hofschneider im Falle einer Niederlage gegen Aue schon wieder gehen muss, dementierte Sport-Geschäftsführer Lutz Munack im „Kicker“ (Ausgabe 21/2018 vom 08.03.2018) aber entschieden: „Andre Hofschneider hat einen Vertrag bis 30. Juni 2019. Den wollen beide Seiten erfüllen. Eine Veränderung auf der Trainerposition wird bei uns nie von dem Ergebnis eines Spieles abhängig gemacht.“

Rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung

Den Berichten um ein bevorstehendes Aus von Hofschneider und dem Gerücht, dass sich Union mit Eintracht Braunschweigs Torsten Lieberknecht nicht nur getroffen, sondern schon einig sein soll, begegnete Munack derweil sehr offensiv.

Alle wissen, dass es von unserer Seite keine Gespräche mit Torsten Lieberknecht gab. (Lutz Munack)

„Diese Informationen sind falsch. Wir haben uns mit Braunschweig verständigt, die Trainer haben miteinander gesprochen. Alle wissen, dass es von unserer Seite keine Gespräche mit Torsten Lieberknecht gab. Wir werden gegen diese falsche Berichterstattung rechtlich vorgehen“.

Nachdem sich auch Lieberknecht schon vergangene Woche klar positioniert und sämtliche Spekulationen ins Reich der Fabel verwiesen hatte, gibt es nun auch von der anderen Seite ein unmissverständliches Dementi. Aufgrund der jeweiligen Klarheit in den Worten ist davon auszugehen, dass beide Seiten tatsächlich nicht miteinander gesprochen haben. Zumindest nicht mit Blick auf eine künftige Zusammenarbeit.

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