2. Bundesliga: Training läuft wieder an

In Kleingruppen & kontaklos

Aaron Hunt vom HSV

Körperkontakt verboten: Profis trainieren aktuell nur mit gebührendem Abstand. ©Imago images/ Michael Schwarz

Kontaktloses Bezahlen hat dieser Tage aus hygienischen Gründen einen gewaltigen Auftrieb bekommen. Technisch war es schon lange möglich, ohne Berührungen zu zahlen. Aber kontaktloses Training, da müssen sich Fußballehrer erst ein paar Gedanken machen.

Doch diese Form bleibt vorerst für die Profi-Klubs der 2. Bundesliga die einzige Möglichkeit, wieder auf dem Rasen zu trainieren. Während einige Klubs bereits am Montag in Kleingruppen auf dem Platz standen, kommen die Vereine aus Baden-Württemberg am Mittwoch unter Auflagen mit Sondergenehmigung wieder zur Arbeit mit dem Ball.

Genaue Vorschriften

Beim 1. FC Heidenheim ist man damit schon sehr zufrieden. „Unser ausdrücklicher Dank gilt der Politik und den zuständigen Gesundheitsbehörden, die es ermöglichen, dass unsere Profis ihrer Berufsausübung nun wieder auf dem Trainingsplatz nachgehen können.

Wir sind uns unserer Vorbildfunktion als Profifußballverein in der Gesellschaft bewusst und werden daher alles dafür tun, um die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsvorschriften strengstens einzuhalten“, erklärt Vorstandsmitglied Petra Saretz.

Vorkehrungen müssen bei allen Vereinen getroffen werden. Detailliert erklärt der VfL Osnabrück in einer Mitteilung den neuen Trainingsablauf. Dort wird in Gruppen von maximal drei Spielern gearbeitet, die auf elf Kabinen und mehrere Trainingsfelder verteilt werden.

Bei Ankunft müssen ausführlich die Hände gewaschen werden, die Wege zum und vom Trainingsplatz sind direkt zu nehmen, andere Bereiche außer Kabine und Platz dürfen nicht betreten werden. Duschen muss zu Hause erfolgen.

Auch während der Einheiten ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten, somit entfallen alle Übungsformen mit Zweikämpfen.