Arminia Bielefeld: Wird es ein größerer Umbruch?

Zweistellige Anzahl an Abgängen denkbar

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 30.05.26 | 07:32
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Auf der Alm wird auch 2026/27 Zweitliga-Fußball gespielt. © IMAGO / Steffen Kuttner

Knapp zwei Wochen, nachdem mit dem 6:1 gegen Hertha BSC der Klassenerhalt geschafft wurde, geht es bei Arminia Bielefeld in Sachen Zukunftsplanungen eher schleppend voran. Über allem steht nach der Trennung von Mitch Kniat aktuell die Suche nach einem neuen Trainer, soll der neue Coach doch bei der Zusammenstellung des künftigen Kaders maßgeblich mitwirken.

Nicht mehr antreffen wird der Kniat-Nachfolger Noah Sarenren Bazee, ablösefrei zu Waldhof Mannheim wechselt. Dafür ist weiterhin Maximilian Bauer dabei, der nach dem geschafften Klassenerhalt per Kaufpflicht fest vom FC Augsburg nach Bielefeld gewechselt ist. Weitere Personalentscheidungen sind noch nicht gefallen, wobei es zumindest bei den Leihspielern klare Tendenzen gibt. Jannik Rochelt (Hannover 96) und Semir Telalovic (1. FC Nürnberg) konnten letztlich nicht genügend Argumente sammeln, damit die Arminia-Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Mutzel jeweils eine Ablöse im gehobenen sechsstelligen Bereich bezahlen.

Auf der anderen Seite kehren Julian Kania (VfL Osnabrück), Lukas Kunze (Hansa Rostock), Max Lippert (1. FC Köln II) und Vincent Ocansey (Erzgebirge Aue) nach ihren Leihen zurück, haben allerdings allesamt wohl nicht die besten Perspektiven. Letzteres gilt noch mehr für Jeredy Hilterman, der in der abgelaufenen Saison lange verletzt war, aber auch in fittem Zustand keine Rolle spielte. Einen Abnehmer für den 2024 verpflichteten Angreifer zu finden, wäre schon alleine unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wichtig.

Vertrag von Arne Sicker läuft aus

Die Zukunft von sechs weiteren Akteuren könnte derweil maßgeblich vom Votum des neuen Trainers abhängen. Leon Schneider, Isaiah Young, Sam Schreck, Felix Hagmann und Marvin Mehlem kamen unter Kniat kaum oder nicht mehr wie erhofft zum Zug, könnten sich dementsprechend Gedanken machen. Das gilt noch mehr für Arne Sicker, der anders als dieses Quartett sogar nur noch bis zum 30. Juni unter Vertrag steht. Eine Verlängerung mit dem 29-jährigen Linksverteidiger ist zwar definitiv möglich, wird aber nicht ohne grünes Licht seitens des neuen Trainers erfolgen.

Schließlich steht auch ein Abgang von Monju Thaddäus Momuluh im Raum, der sich mit seinen Leistungen ins Blickfeld anderer Klubs gespielt hat und eine millionenschwere Ablöse einbringen könnte, die beim anstehenden, möglicherweise größeren Kaderumbau hilfreich wäre.

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