Eintracht Braunschweig: Vier Neue am Deadline Day – Zukunft von Sven Köhler offen
Transferfenster in der Schweiz ist noch geöffnet
Hat kurz vor Transferschluss noch zugeschlagen: Benjamin Kessel. © IMAGO / Jan Huebner
Nach den Leihen von Jovan Mijatovic (New York City FC) und Faride Alidou (1. FC Kaiserslautern) sowie der Verpflichtung des zuvor vereinslosen Anas Bakhat hat Eintracht Braunschweig auf den letzten Drücker noch vier weitere Wintertransfers an Land gezogen.
Während der in den vergangenen Wochen auch von Dynamo Dresden umworbene Andi Hoti für rund 250.000 Euro vom 1. FC Magdeburg losgeeist wurde und die Innenverteidigung verstärken soll, handelt es sich bei den übrigen drei Last-Minute-Zugängen um Offensivkräfte. Aaron Opoku (Kayserispor) soll dabei wohl zusammen mit Alidou den zum 1. FC Heidenheim gewechselten Christian Conteh ersetzen, nachdem sich die angedachte Verpflichtung von Ramien Safi (Rot-Weiss Essen) nicht in die Tat umsetzen ließ.
Mit Grant-Leon Ranos (Borussia Mönchengladbach) und Ken Izekor (Bayer Leverkusen) kamen zudem zwei Angreifer auf Leihbasis, wobei sich die Eintracht beim 18-järigen Izekor eine Kaufoption sichern konnte.
Wird Köhler Abgang Nummer sieben?
Im Gegenzug hat Robert Ramsak, dessen Ausleihe von RB Leipzig beendet wurde und der nun auf Leihbasis für den SV Sandhausen stürmt, den Verein noch verlassen. Mit Sebastian Polter (Partizan Belgrad), Mohamed Dräger (Esperance Tunis), Sanoussy Ba (Waldhof Mannheim, verliehen), Levente Szabó (Zaglebie Lubin) und Conteh sind es damit unter dem Strich auch sechs Abgänge in diesem Winter.
Ein siebter Abgang ist weiterhin möglich. Auch wenn Trainer Heiner Backhaus am Wochenende die Tür für eine Rückkehr von Sven Köhler geöffnet hat, ist kaum vorstellbar, dass der wechselwillige Kapitän noch einmal ins Eintracht-Trikot schlüpfen wird.
Vielmehr dürfte es zwischen dem BTSV und dem Grasshopper-Club Zürich nun darum gehen, die Modalitäten eines Transfers in die Schweiz zu verhandeln. Dafür bleibt noch genügend Zeit, ist das Transferfenster in der Alpenrepublik doch noch bis zum 16. Februar geöffnet. Nachdem die eigenen Einkäufe erledigt sind, kann sich Geschäftsführer Benjamin Kessel nun ganz dem Köhler-Transfer widmen.
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