FC St. Pauli: Johannes Dörfler auf dem Schirm

Außenbahnspieler vom KFC Uerdingen im Fokus

Johannes Dörfler im Zweikampf mit Peter Kurzweg

Noch kickt Johannes Dörfler (vorne) beim KFC Uerdingen. Folgt im Sommer der Wechsel in Liga zwei? ©Imago images/MaBoSport

Am gestrigen Mittwoch brachte der FC St. Pauli die Verpflichtung von Andreas Bornemann unter Dach und Fach, der offiziell ab 1. Juli den Posten als Sportdirektor übernimmt. Sicherlich ist nicht ausgeschlossen, dass der 47-Jährige auch schon vorher am zukünftigen Kader mitarbeitet. Dahingehend könnte sich Bornemann bald mit Johannes Dörfler vom Drittligisten KFC Uerdingen beschäftigen.

Der Vertrag des 22-Jährigen läuft zum Saisonende aus, weshalb er für viele Vereine interessant scheint. Konkret soll nun der FC St. Pauli nach Liga-Zwei.de-Infos ein Auge auf Dörfler geworfen haben. Der gebürtige Düsseldorfer kann variabel auf der rechten Außenbahn agieren und fühlt sich auch auf den offensiven Halbpositionen zuhause.

Auf der Suche

Gerade, wenn St. Pauli im zuletzt von Luhukay praktizierten 3-5-2 System auflaufen will, ist dieses Profil interessant. Dörfler bringt eine gute Technik mit und wäre vor allem aufgrund seiner Schnelligkeit eine interessante Alternative.

Zumal der Kiezklub auf dem rechten Flügel noch auf der Suche nach der idealen Besetzung ist. Meist wechselten sich in der laufenden Saison Mats Möller Daehli und Ryo Miyaichi auf dieser Position ab. Waldemar Sobota war die dritte Option während der eigentlich für die rechte Seite geholte Kevin Lankford eine eher untergeordnete Rolle spielte.

Keine Zahlenspiele

Für Dörfler würde der Gang in Liga zwei den nächsten Schritt in seiner Karriere bedeuten. Diese begann bei Borussia Mönchengladbach und wurde ab der U17 beim 1. FC Mönchengladbach fortgesetzt, ehe sich der variable Offensivspieler 2015 dem MSV Duisburg II anschloss. Ein Jahr später wurde der KFC Uerdingen auf Dörfler aufmerksam, mit dem er von der fünften bis in die dritte Liga aufstieg.

Beim ambitionierten KFC sieht sich Dörfler allerdings erfahrenen Konkurrenten wie Maximilian Beister oder Stefan Aigner gegenüber, nahm in der laufenden Saison meist die Joker-Rolle ein. Interessant jedoch: Die Stärken Dörflers lassen sich nicht aus den Spielstatistiken herauslesen. Mit seinen physischen Anlagen verbunden mit seiner Schnelligkeit würde Dörfler nicht nur offensiv gut ins von Luhukay favorisierte Spielsystem passen, in dem das Gegenpressing eine wichtige Rolle spielt.

Dass zum Saisonende dann auch noch Dörflers Vertrag ausläuft, dürfte den Begehrlichkeiten keinen Abbruch tun. Auch der KFC Uerdingen wollte den Spieler seit Winter langfristig binden, allerdings ist eine Vertragsverlängerung auch momentan kein Thema.

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