FC St. Pauli: Tim Kleindienst und Emil Berggreen in der Verlosung?

Beide Angreifer nur mit wenig Spielpraxis

Tim Kleindienst im Spiel gegen den FSV Mainz 05

Spielt beim SC Freiburg in dieser Saison nur eine Nebenrolle: Tim Kleindienst. ©Imago/Beautiful Sports

Während es bei den meisten Vereinen in diesen Tagen ruhig zugeht, tauchen rund um den FC St. Pauli täglich neue Namen auf, mit denen der langfristige Ausfall von Angreifer Henk Veerman kompensiert werden könnte. Nach eher vagen Spekulationen um ein Comeback von Alexander Meier am Millerntor werden vom Abendblatt zwei Bundesliga-Stürmer mit wenig Spielpraxis ins Gespräch gebracht.

Zum einen nennt das „Abendblatt“ Tim Kleindienst als Option. Der 23-Jährige, der den Auftakt im Sommer verletzungsbedingt verpasst hat, bringt es bisher nur auf vier Bundesliga-Einsätze in dieser Saison und fehlte vor Weihnachten viermal in Folge im Kader. Kleindienst, der Veerman mit seinen 1,94 Metern körperlich gut ersetzen könnte, besitzt in Freiburg nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Und ob der ehemalige U20-Nationalspieler nach den Erfahrungen der letzten Wochen im Breisgau verlängert, ist fraglich. Zugleich scheidet aber mit dem auslaufenden Vertrag auch ein Leihgeschäft wie 2016/17, als Kleindienst für den 1. FC Heidenheim in 27 Zweitliga-Spielen auf sieben Tore und drei Vorlagen kam, aus.

Beggreen noch ohne Saisoneinsatz

Beim zweiten Kandidaten handelt es sich um den ebenfalls 1,94 Meter großen Emil Berggreen vom 1. FSV Mainz 05, der in den vergangenen Jahren mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen wurde und in der laufenden Spielzeit noch ohne Einsatz ist. Nach einem Muskelfaserriss trainiert Berggreen aber seit Mitte November wieder und wäre zum Rückrundenstart fit.

Auch der Vertrag des 25 Jahre alten Dänen läuft am Saisonende aus, sodass nach jetzigem Stand nur eine feste Verpflichtung möglich wäre. Mainz müsste in diesem Fall freilich auf einen Großteil der im Januar 2016 an Eintracht Braunschweig überwiesenen Ablöse in Höhe von 2,5 Millionen Euro verzichten.

Für Braunschweig erzielte Berggreen in 26 Zweitliga-Spielen zehn Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Für Mainz stehen in zweieinhalb Jahren lediglich 14 Partien in der Bundesliga mit vier Treffern und zwei Assists zu Buche.

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