FSV Frankfurt: Odise Roshi bleibt wohl ein weiteres Jahr – Torhüter Stipe Nevistić im Probetraining

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.20 | 08:13

Nachdem gestern in verschiedenen Medien über eine Verlängerung der Leihe von Odise Roshi spekuliert worden war, meldet jetzt die Frankfurter Ausgabe der „Bild“, dass der Außenbahnstürmer sein Engagement am Bornheimer Hang um ein Jahr verlängert. Wie das Blatt schreibt, soll dies noch heute offiziell bekannt gegeben werden. Der albanische Nationalspieler, der seit 2011 beim Ligakonkurrenten 1. FC Köln unter Vertrag steht, war in der vergangenen Saison beim FSV Frankfurt zwar überwiegend als Joker eingesetzt worden und stand lediglich 7 Mal in der Startelf, kam aber immerhin auf 29 Zweitligaspiele (2 Tore) sowie 2 Einsätze im DFB-Pokal. Da sein Arbeitspapier bei den Kölnern noch bis Sommer 2015 läuft, ist eine Verlängerung des Leihverhältnisses bis 2014 auch formal kein Problem.

Roshi, der am kommenden Mittwoch 22 Jahre alt wird, hätte in der kommenden Saison durchaus Chancen, sich zum Stammspieler zu entwickeln. Auf der linken Außenbahn waren in der aktuellen Spielzeit meist Mathew Leckie und – nach der Winterpause – Marcel Gaus gesetzt, auf rechts Michael Görlitz. Wie bereits feststeht, verlässt Gaus den Verein am Saisonende definitiv, die Zukunft von Leckie ist noch ungeklärt, so dass der FSV mit Görlitz momentan lediglich einen Flügelflitzer im Kader hat. Leckie war wie Roshi nur ausgeliehen, was sein Stammverein Borussia Mönchengladbach mit ihm vorhat, ist derzeit offen. Auch bei ihm bemüht sich FSV-Sportchef Uwe Stöver, der an den beiden jungen Stürmern insbesondere deren Schnelligkeit schätzt, offenbar um eine Weiterverpflichtung. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Akteuren der aktuellen Saison waren Roshi und Leckie beim Heimspiel gegen Bochum nicht offiziell verabschiedet worden.

Unterdessen stellte sich mit dem Torhüter Stipe Nevistić ein Nachwuchstalent am Bornheimer Hang vor. Der 19-Jährige kommt vom kroatischen Zweitligisten NK HASK Zagreb, für den er bereits in der Saison 2011/12 zwischen den Pfosten gestanden hat. Er kam dort in den letzten beiden Spielzeiten auf insgesamt 20 Ligaeinsätze, ist beim kroatischen Hauptstadtclub aber aktuell nur zweite Wahl. Da die Verträge von Patric Klandt und Sören Pirson in der kommenden Saison weiterlaufen, müsste sich Nevistić allerdings auch in Bornheim zunächst einmal hinten anstellen. Obwohl Kroatien ab dem 1. Juli dieses Jahres der EU angehört, wäre er nicht für die U23 des Zweitligisten spielberechtigt.