Hannover 96: Kehrt Lars Gindorf doch nicht zurück?
Drittliga-Topscorer soll zu Neuanfang tendieren
Noch bei Alemannia Aachen, bald wieder bei 96? Lars Gindorf. © IMAGO / foto2press
Weil sich die direkte Konkurrenz im Aufstiegsrennen in den Partien SC Paderborn – FC Schalke 04 und Darmstadt 98 – SV Elversberg direkt gegenübersteht, könnte Hannover 96 zu einem ganz großen Gewinner des bevorstehenden Wochenende werden – immer vorausgesetzt natürlich, die Mannschaft von Trainer Christian Titz meistert ihre eigene, sicherlich nicht einfache Aufgabe beim Karlsruher SC.
Wie auch immer der 31. Spieltag verläuft, wird es aber weiter spannend bleiben. Planungssicherheit für die 96-Verantwortlichen lässt somit noch auf sich warten, was natürlich nicht heißt, dass hinter den Kulissen nicht schon an verschiedenen Szenarien gearbeitet wird.
Bemerkenswert deutlich positioniert hat sich Sportdirektor Ralf Becker so zu Wochenbeginn schon hinsichtlich der verliehenen Jonas Sterner (Dynamo Dresden), Jannik Rochelt (SV Elversberg) und Lars Gindorf (Alemannia Aachen), die alle ab dem 1. Juli wieder ihren Dienst in Hannover aufnehmen sollen.
Gindorfs Tendenz geht nicht zu 96
Ob es tatsächlich so kommt, bleibt allerdings in allen Fällen abzuwarten und besonders in der Personalie Gindorf. Der 24 Jahre alte Offensivmann, der mit 22 Toren und zehn Vorlagen in 30 Einsätzen eine herausragende Saison in der 3. Liga spielt, hat bereits im März gewisse Zweifel an einem erneuten Anlauf bei 96 durchklingen lassen.
Wie nun die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, soll Gindorf eher dazu tendieren, andernorts neu zu starten. Dass der gebürtige Saarländer nun seinen Berater gewechselt hat, darf durchaus auch dahingehend interpretiert werden, dass Gindorf andere Optionen zumindest prüfen will. Von Seiten der neuen Berater soll auch schon im hinteren Drittel der Bundesliga ein etwaiges Interesse an Gindorf abgeklopft worden sein, allerdings wohl mit eher bescheidenem Erfolg.
In der 2. Bundesliga hätte Gindorf indes sicherlich einen Markt, wobei Hannover laut der HAZ mindestens zwei Millionen Euro Ablöse fordern soll, die vermutlich nicht viele Zweitligisten ohne Weiteres stemmen könnten. Aktuell sieht es in jedem Fall nicht danach aus, als würde sich Gindorfs Zukunft zeitnah definitiv klären.
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