Karlsruher SC: Treffen Fink und Pourie auch zweitklassig?

Bestes Sturmduo der 3. Liga muss sich erst noch beweisen

Karlsruher SC, KSC

In der abgelaufenen Saison durfte der KSC über 37 Treffer seiner beiden Top-Stürmer jubeln. © imago images / Kirchner Media

Beim Karlsruher SC stimmte in der vergangenen Saison die Mischung. Mit 64:38 Toren vereinten die Badener den zweitbesten Angriff und die drittbeste Defensive der 3. Liga auf sich. Damit freilich wird auch klar, dass in beiden Bereichen noch Luft nach oben besteht.

In der 2. Bundesliga muss sich der KSC darauf einstellen, defensiv noch weitaus mehr gefordert zu werden. Zugleich dürften sich vorne gegen bessere Gegner weniger Chancen bieten, wenngleich gegen aktive Mannschaften auch die Hoffnung auf mehr Räume für ein schnelles Umschaltspiel vorhanden ist.

Sicher ist unterdessen, dass der KSC auch in der 2. Bundesliga treffsichere Akteure benötigt. Auf dem Weg zum Aufstieg konnte sich Trainer Alois Schwartz auf seine beiden Torjäger verlassen. Marvin Pourie erzielte 22 Treffer, sicherte sich damit die Torjägerkanone und verbuchte zudem noch sechs Vorlagen. Für Sturmpartner Anton Fink standen am Ende 15 Treffer und zehn Assists zu Buche.

Fink überzeugt in der 3. Liga, Pourie in Dänemark

Quoten, die beide Angreifer eine Klasse höher kaum ohne Weiteres werden bestätigen können. Generell bleibt abzuwarten, ob Pourie und Fink auch in der 2. Bundesliga zu Erfolgsgaranten werden können. Denn durchgehend haben beide ihre Qualitäten in dieser Liga noch nicht.

Fink lief zwischen 2009 und Ende 2011 55-mal für den KSC in der 2. Bundesliga auf und brachte es immerhin auf elf Tore und neun Vorlagen. Im Vergleich zu den 136 Treffern und 73 Assists, die für den 31-Jährigen in 324 Drittliga-Spielen notiert sind, eine ausbaufähige Quote.

Der 28-jährige Pourie spielte erst 18-mal in Liga zwei und erzielte 2009/10 für die TuS Koblenz sein einziges Tor. Danach aber hat der ehemalige Junioren-Nationalspieler auf höherem Niveau in der dänischen Superligaen (45 Tore und 16 Assists in 144 Spielen) seine Treffsicherheit unter Beweis gestellt.

Dass beide seit ihren letzten Auftritten in der 2. Bundesliga reichlich an Erfahrung hinzugewonnen haben und dank ihrer Leistungen in der gerade zu Ende gegangenen Saison auch einen anderen Stellenwert als bei ihren ersten Anläufen in der Zweitklassigkeit genießen, sind natürlich keine unwesentlichen Faktoren. Mit 37 Toren des Duos sollte man zwar nicht erneut rechnen, doch dürften Fink und Pourie auch 2019/20 eine wichtige Rolle spielen.

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