KSC: Rückschlag für Sven Müller

Torhüter muss operiert werden

Sven Müller vom KSC beim Training

Steht dem KSC vorerst nicht zur Verfügung. Keeper Sven Müller muss operiert werden. ©imago images/carmele/tmc-fotografie.de

Beim gestrigen 15:0-Sieg im ersten Testspiel beim FV Linkenheim taten sich Marvin Pourié und Saliou Sané mit jeweils drei Treffern als beste Torschützen des Karlsruher SC hervor. Einen ruhigen Abend verlebten derweil die beiden Torhüter Benjamin Uphoff und Marius Gersbeck, die beide 45 Minuten auf dem Platz standen.

Dass der KSC mit Gersbeck vergangene Woche einen neuen Schlussmann hinzugeholt hat, erweist sich ungeachtet dessen bereits jetzt als sehr gute Entscheidung. Denn die bisherige Nummer zwei Sven Müller wird bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen.

Operation am Donnerstag

Der 23-Jährige, der bereits von März bis Saisonende wegen eines Bandscheibenvorfalls ausgefallen war, nahm zwar am Sonntag die Vorbereitung auf die neue Spielzeit auf, fehlte dann aber schon am Montag und am Dienstag auf dem Trainingsplatz. Beim ehemaligen Kölner, der sich laut den Badischen Neuesten Nachrichten in der Domstadt einer Spritzenkur unterzogen hat, sind die Probleme an der Bandscheibe wieder aufgebrochen.

Diesmal allerdings erfolgt keine konservative Behandlung, sondern Müller unterzieht sich laut „Kicker“ (Ausgabe 53/2019 vom 27.06.2019) bereits am heutigen Donnerstag einer Operation. Wann der Schlussmann, der in der vergangenen Saison auf zwei Einsätze kam, wieder voll belastbar ist, lässt sich derzeit noch nicht prognostizieren.