MSV Duisburg: Spielraum für weitere Neuzugänge

Ivica Grlic in Sachen Transfers zurückhaltend

Ivica Grlic

Sieht keinen Handlungsdruck: Ivica Grlic © Imago / Revierfoto

Nachdem schon vor Weihnachten der Vertrag mit Baris Özbek aufgelöst wurde und in der Winterpause bereits Simon Brandstetter (SV Wehen Wiesbaden) seine Zelte beim MSV Duisburg abgebrochen hatte, ist es den Zebras am gestrigen Freitag auch gelungen, Thomas Bröker von der Gehaltsliste zu streichen.

Der 32-Jährige, der sportlich schon seit längerem keine Rolle mehr spielte, dem Vernehmen nach aber zu den Besserverdienern zählte, spielt künftig für Fortuna Köln und sorgt mit seinem Abgang für finanziellen Spielraum.

Zwar ist im Gegenzug zu Özbek und Brandstetter mit Christian Gartner bereits ein neuer Spieler gekommen, aber der Österreicher war ablösefrei und belastet den Etat nur wenig. Nicht ausgeschlossen ist daher, dass die Duisburger Verantwortlichen mit dem nun vorhandenen Budget nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden.

Nur drei Stürmer im Kader

Gerade im Angriff scheint eine Nachbesserung denkbar, stehen nach dem Abschied von Brandstetter doch mit Borys Tashchy, Stanislav Iljutcenko und Kingsley Onuegbu nur noch drei Stürmer unter Vertrag.

Wir stehen nicht unter dem Druck, auf jeden Fall etwas machen zu müssen. (Ivica Grlic)

Ivica Grlic indes sieht keine unbedingte Notwendigkeit, noch einen neuen Spieler hinzuzuholen, hält sich aber alle Türen offen. „Wir werden nur einen Spieler verpflichten, wenn er zu uns passt und uns auch wirklich weiterbringen kann. Wir stehen nicht unter dem Druck, auf jeden Fall etwas machen zu müssen. Ich bin da ganz entspannt“, zitiert die Reviersport Sportdirektor Ivica Grlic, der generell nicht für Großeinkäufe im Winter bekannt ist.

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