SC Freiburg: Wolfsburg denkt an Alexander Schwolow

Was wird aus Julian Schuster?

Alexander Schwolow gewinnt Zweikampf mit Dani Schahin

Packt Alexander Schwolow bald für den VfL Wolfsburg zu.? © Imago

Die Planungen des SC Freiburg für die neue Saison schreiten weiter voran. Nach Innenverteidiger Manuel Gulde vom Karlsruher SC unterschrieb am gestrigen Mittwoch auch Rechtsaußen Onur Bulut vom VfL Bochum einen Vertrag beim Sport-Club, wird aber sicher nicht der letzte Neuzugang bleiben.

Caglar Söyüncü wohl der dritte Neue

Vor dem Abschluss steht wohl die Verpflichtung des 19-jährigen Innenverteidigers Caglar Söyüncü vom türkischen Zweitligisten Altinordu Izmir. Altinordu hat den Wechsel sogar schon als perfekt gemeldet und in der Tat dürften wohl nur noch letzte Details fehlen.

Keine Frage schien es bislang zu sein, dass Söyüncü und Gulde künftig vor Alexander Schwolow verteidigen würden, doch offenbar muss man sich in Freiburg Sorgen um den Verbleib des Stammkeepers machen. Denn nach Informationen der „Wolfsburger Nachrichten“ buhlt der VfL Wolfsburg um Schwolow, der in Wolfsburg den Kaderplatz von Diego Benaglio einnehmen könnte, dessen Verbleib offenbar fraglich ist.

Schwolow besitzt in Freiburg noch einen Vertrag bis 2017, womit es womöglich die letzte Gelegenheit für den Sport-Club wäre, noch eine Ablöse für den aus dem eigenen Nachwuchs stammenden und nach einer Ausleihe zu Arminia Bielefeld im letzten Sommer zur Nummer eins avancierten Schlussmann zu kassieren.

Vertrag von Julian Schuster endet

Sogar nur bis 2016 gebunden ist Routinier Julian Schuster, der es in der abgelaufenen Saison nur auf acht Einsätze brachte und wohl auch in der neuen Saison nicht mehr die ganz große Rolle spielen würde. Ob der 31-Jährige überhaupt noch einmal verlängert, ist offen.

Mit dem Herzen hoffe ich, dass er bei uns bleibt. (Klemens Hartenbach)

Sportdirektor Klemens Hartenbach machte im „Kicker“ (Ausgabe 41/2016 vom 19.05.2016) aber klar, Schuster weiterhin in Freiburg zu sehen, wenngleich nicht unbedingt als Spieler: „Es ist kein Geheimnis, dass Julian einer der ersten Spieler ist, den wir uns mittel- und langfristig im Verein vorstellen können. Für uns ist alles denkbar. Mit dem Herzen hoffe ich, dass er bei uns bleibt.“

Schuster selbst hofft derweil auf „ein Paket inklusive einer Perspektive nach der aktiven Karriere“, was indes erst einmal eine Zukunft als Spieler beinhaltet. Fraglich, ob man in dieser Hinsicht zusammenkommt.

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