VfB Stuttgart: Lukrative Offerte für Santiago Ascacibar?

Zenit St. Petersburg am Argentinier interessiert

Santiago Ascacibar

Besitzt beim VfB noch einen Vertrag bis 2023: Santiago Ascacibar. © imago images / Avanti

Eine Woche nach dem Abstieg laufen beim VfB Stuttgart die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Vieles davon war bislang noch in der Sondierungsphase und lief hinter den Kulissen ab, doch ab dem heutigen Montag wird es nun bei den offenen Personalien Entscheidungen geben.

„Wir werden morgen entscheiden, mit welchen Spielern wir weitermachen. Danach werden wir als Erstes mit den Spielern sprechen“, erklärte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger am Sonntag im Rahmen einer Presserunde vor allem auch in Bezug auf die Routiniers Christian Gentner, Andreas Beck und Dennis Aogo, deren Verträge auslaufen.

Noch darf das Trio also auf einen Verbleib in Stuttgart hoffen, nachdem das Aus von Kapitän Gentner vergangene Woche medial schon vermeldet worden ist. Dass alle drei bleiben werden, ist allerdings weiterhin eher unwahrscheinlich.

Zenit schon 2017 interessiert

Fest eingeplant ist bislang dagegen Santiago Ascacibar, der im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Union Berlin (0:0) nach wochenlanger Sperre zurückgekehrt war und direkt wieder seine Qualitäten als aggressiver Balleroberer unter Beweis gestellt hat. Der 22-Jährige, der im Sommer 2017 für rund sechs Millionen Euro von Estudiantes de la Plata gekommen ist, hat indes auch andernorts Begehrlichkeiten geweckt.

So berichtet der „Kicker“ (Ausgabe 46/2019 vom 3.6.2019), dass wie schon 2017 vor dem Zuschlag für den VfB Zenit St. Petersburg ein Auge auf den vierfachen argentinischen Nationalspieler geworfen haben soll. Ascacibar aus seinem bis 2023 laufenden Vertrag in Stuttgart herauszukaufen, würde den russischen Meister kaum vor wirtschaftliche Probleme stellen.

Sollte das Interesse aus St. Petersburg konkret werden, müsste man in Stuttgart zwischen einer mutmaßlich hohen Ablöse und dem Wert Ascacibars für die Mannschaft abwägen. Da mit Rückkehrer Orel Mangala und Philipp Klement bereits zwei Neue für das zentrale Mittelfeld zum Kader stoßen, ist nicht ausgeschlossen, dass sich die VfB-Verantwortlichen gesprächsbereit zeigen.

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