1. FC Kaiserslautern: Der Glaube wird immer stärker

Das rettende Ufer ist in Schlagdistanz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:43
Michael Frontzeck

Vier Siege aus sechs Spielen unter seiner Regie: FCK-Coach Michael Frontzeck © Imago / Werner Schmitt

Nach nur zwölf Punkten aus den ersten 18 Spielen und angesichts von zehn Zählern Rückstand ans rettende Ufer sowie sieben Punkten zum Relegationsplatz hatten nicht wenige Beobachter den 1. FC Kaiserslautern in der Winterpause schon abgeschrieben. Noch mehr, als nach dem Spielabbruch zum Jahresauftakt beim SV Darmstadt 98 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) verloren wurde.

Doch unter dem anschließend als neuem Trainer engagierten Michael Frontzeck hat es der FCK tatsächlich geschafft, den Anschluss herzustellen. Das spektakuläre 4:3 am Freitagabend gegen den 1. FC Union Berlin war der vierte Sieg im sechsten Spiel unter Frontzeck, der auf der Pressekonferenz nach dem Spiel offen einräumte, dass auch ihn das Spiel „ein Stück weit mitgenommen“ habe.

Schlüsselspiel in Fürth

Noch unter den Eindrücken des intensiven Spiels, in dem der FCK dreimal eine Führung verspielte, um dann in der 86. Minute durch Philipp Mwene doch noch zum Sieg zu treffen, wollte Frontzeck den Blick zunächst noch nicht auf die kommende Woche richten.

Dann aber wartet mit dem Kellerduell bei der SpVgg Greuther Fürth eine Aufgabe, die man getrost als Sechs-Punkte-Spiel einordnen darf. Sollte Fürth heute im Frankenderby beim 1. FC Nürnberg nicht punkten, könnten die Roten Teufel mit einem Sieg am Ronhof aus eigener Kraft an der SpVgg vorbeiziehen.

Auf jeden Fall aber soll der positive Trend auch am nächsten Samstag fortgesetzt und der stetig wachsende Glaube an die Rettung weiter gestärkt werden.

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