1. FC Kaiserslautern: Fällt Mensur Mujdza länger aus?

Flüssigkeit im Knie des Neuzugangs

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 15.09.16 | 12:22
Mensur Mujdza

Flüssigkeit im Knie: Kaiserslautern sorgt sich um Mensur Mujdza © Imago

Vor der richtungsweisenden englischen Woche mit Spielen gegen den VfB Stuttgart und Dynamo Dresden sowie beim 1. FC Heidenheim reissen die schlechten Nachrichten beim 1. FC Kaiserslautern einfach nicht ab. Nachdem sich vorige Woche Kacper Przybylko und Christoph Moritz längerfristig ins Lazarett verabschieden mussten, besteht nur bei einem von vier weiteren zuletzt fehlenden Akteuren Hoffnung auf einen Einsatz gegen Stuttgart.

Jacques Zoua, der in Sandhausen (0:2) wegen einer Rückenblockade passen musste, könnte am Samstag in den Kader zurückkehren, doch für drei weitere als Hoffnungsträger erst kurz vor Transferschluss an Land gezogene Neuzugänge reicht es nicht.

Ewerton auf dem Weg der Besserung

Klar war schon länger der Ausfall von Sebastian Kerk, der nach langwierigen Achillessehnenproblemen langsam herangeführt werden soll. Und seit Beginn der Woche ist auch das nochmalige Fehlen von Ewerton unumstößlich, der sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Der erfahrene Brasilianer, der die Innenverteidigung stabilisieren soll, befindet sich aber laut Sportdirektor Uwe Stöver auf dem Weg der Besserung und dürfte spätestens nach der Länderspielpause Anfang Oktober eine vollwertige Kraft sein.

Ob dann auch Mensur Mujdza auflaufen kann, ist aktuell hingegen mit einem dicken Fragezeichen zu versehen. Denn wie der „Kicker“ (Ausgabe 75/2016 vom 15.09.2016) berichtet, ist beim vom SC Freiburg gekommenen Rechtsverteidiger nach wenigen Tagen Training in der Pfalz eine Reizung im Knie aufgetreten, in deren Folge sich Flüssigkeit im Gelenk gebildet hat. Die Ursachen dafür sind noch nicht geklärt, doch ist im Moment zu befürchten, dass Mujdzas Debüt im FCK-Trikot noch etwas auf sich warten lassen wird.