1. FC Kaiserslautern: Fußballjahr für Sebastian Kerk beendet

Neuzugang erleidet Teilriss des Syndesmosebandes

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 24.10.16 | 07:05
Sebastian Kerk

Fällt bis zum Jahresende aus: Sebastian Kerk © Imago

Weil Arminia Bielefeld und der FC St. Pauli am Wochenende nicht punkten konnten, wird der 1. FC Kaiserslautern auch nach dem heutigen Montagsspiel gegen den VfL Bochum zumindest auf Relegationsplatz 16 stehen. Das kann freilich nicht das Ziel der Roten Teufel sein, die aufpassen müssen, nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Der TSV 1860 München auf Rang 15 ist zwar nur zwei Punkte entfernt und könnte heute überflügelt werden, doch schon bis Platz 14 sind es vier Zähler.

Zoua und Ring fallen weiter aus

Umso wichtiger wäre heute ein Erfolgserlebnis gegen den VfL, wobei die Vorzeichen nicht die besten sind. Zum einen kommt mit dem Revierklub eine Mannschaft in die Pfalz, die bemerkenswerte neunmal in Folge auf dem Betzenberg nicht verloren hat. Und zum anderen ist die personelle Situation beim FCK unverändert angespannt.

So hat sich die Hoffnung auf ein Comeback von Jacques Zoua (Ödem im Knie) und Alexander Ring (Rückenprobleme) weitgehend zerschlagen, während mit den Langzeitverletzten Mensur Mujdza, Kacper Przybylko und Daniel Halfar in den nächsten Wochen generell noch nicht zu rechnen ist.

Stöver lässt keine Ausreden gelten

Zu allem Überfluss hat sich nun auch noch Sebastian Kerk im Training schwer verletzt, der in den letzten Wochen einer der Hoffnungsträger war. Nachdem Kerk am vergangenen Montag beim Spiel in Braunschweig erstmals nach einer langwierigen Achillessehnenreizung in der Startelf stand, erlitt der Offensivmann nun einen Teilriss des Syndesmosebandes. Wie Trainer Tayfun Korkut gegenüber der Rheinpfalz erklärte, ist das Fußballjahr 2016 für Kerk damit beendet.

„ Es hilft kein Jammern und kein Zetern. Wir müssen punkten. ”
Uwe Stöver

Allen personellen Rückschlägen zum Trotz will Uwe Stöver keine Ausreden gelten lassen: „Es hilft kein Jammern und kein Zetern. Wir müssen punkten. Und das müssen die richten, die auf dem Platz stehen“, fordert der Sportchef im „Kicker“ (Ausgabe 86/2016 vom 24.10.2016) einen Erfolg.