1. FC Nürnberg: Guido Burgstaller ein Thema beim FC Augsburg?

Österreicher heute zum letzten Mal im Club-Trikot?

Guido Burgstaller

Spielt Guido Burgstaller heute zum letzten Mal für den Club? © Imago

Wenn der 1. FC Nürnberg am heutigen Montag versucht, eine insgesamt wenig zufriedenstellende Hinrunde mit einem Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern zumindest einigermaßen versöhnlich abzuschließen und den Rückstand auf die Aufstiegsplätze auf sieben Punkte zu reduzieren, wird Guido Burgstaller sicherlich in der Startelf stehen.

Womöglich ist es aber der letzte Auftritt des Österreichers im Club-Trikot, der in seinen bisherigen 15 Einsätzen bemerkenswerte 13-mal getroffen und einmal mehr seinen enormen Wert für die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz unter Beweis gestellt hat.

Konkrete Angebote noch nicht vorhanden

Dass Burgstaller seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängern will, ist ebenso hinlänglich bekannt wie die ansgespannte Finanzsituation der Franken, die ein ablösefreier Verlust ihres Top-Torjägers im kommenden Sommer schmerzen würde. Gleiches gilt aus sportlicher Sicht aber für die laufende Spielzeit, in der schon mit Burgstaller ein Eingriff ins Aufstiegsrennen nur noch schwerlich möglich sein dürfte.

Genau deshalb gilt es aber abzuwägen und wenn ein anderer Verein mit einer konkreten Offerte vorstellig wird, dürfte man in Nürnberg zumindest nicht gleich dankend ablehnen. Aktuell verneinen zwar sowohl Club-Sportvorstand Andreas Bornemann als auch Burgstallers Berater Mario Weger die Existenz von Angeboten, doch die Wintertransferperiode beginnt ja erst noch. Ebenso wie die Zeit der Spekulationen. In letzterer Hinsicht macht nun der „Kicker“ (Ausgabe 102/2016 vom 19.12.2016) den Anfang und berichtet von einer „heißen Spur“, die von Burgstaller zum FC Augsburg führen soll.

Augsburg mit Personalsorgen im Offensivbereich

Durchaus nicht abwegig, fehlen Augsburg doch mit Raul Bobadilla (Sehnenverletzung), Alfred Finnbogason (Schambeinentzündung) und Caiuby seit längerem drei wichtige Angreifer, deren Genesung über die Winterpause zwar erhofft wird, aktuell aber nicht sicher ist.

Und finanziell wäre für den FCA eine Ablöse im hohen sechsstelligen oder niedrigen siebenstelligen Bereich, wie sie für Burgstaller angesichts von nur noch einem halben Jahr Vertrag marktgerecht erscheint, kein großes Problem. Nicht ausgeschlossen, dass im Zuge dessen auch gleich über Tim Matavz gesprochen wird, der aktuell von Augsburg nach Nürnberg verliehen ist und den der Club gerne halten würde.