Arminia Bielefeld: Cedric Brunner deutet Verlängerung an

Berater bestätigt Abgang von Jonathan Clauss

Cedric Brunner

Seit 2018 bei der Arminia: Cedric Brunner (l.). © imago images / Kirchner Media

Als am Wochenende im Umfeld von Arminia Bielefeld erste Gerüchte um ein Interesse von RC Lens an Jonathan Clauss aufkamen, schienen diese noch vage. Innerhalb kurzer Zeit nahm die Personalie aber mächtig Fahrt auf und noch am Sonntagabend bestätigte Clauss-Berater Vivien André gegenüber dem Kicker den ablösefreien Wechsel des 27-Jährigen zum französischen Erstliga-Rückkehrer.

Geschäftsführer Samir Arabi ließ gegenüber dem Westfalen Blatt allerdings durchblicken, bereits länger mit dem Abgang des Rechtsaußen zum Saisonende gerechnet zu haben: „Wir sind nicht überrascht. Es zeichnete sich schon länger ab, dass es nicht zu einer Einigung kommen wird. Wir hätten ihn gern gehalten, aber es war finanziell nicht darstellbar.“

Ich bin optimistisch und zuversichtlich, dass wir das hinkriegen. (Cedric Brunner)

Besser sieht es bei Cedric Brunner aus, dessen Vertrag ebenfalls am 30. Juni endet, der aber bleiben soll und auch will. „Ich bin optimistisch und zuversichtlich, dass wir das hinkriegen“, zitiert der „Kicker“ (Ausgabe 40/2020 vom 11.05.2020) eine Aussage des 26-jährigen Rechtsverteidigers im Schweizer Fernsehen SRF.

Pachonik als künftiger Konkurrent?

Schon im Februar hat auch Arabi erklärt, den 2018 vom FC Zürich gekommenen Schweizer halten zu wollen, sodass eine Einigung in nicht allzu weiter Ferne scheint. Klar ist indes, dass Brunner in der neuen Saison einen Konkurrenten auf der rechten Abwehrseite erhalten wird. Clauss, der dafür in dieser Saison eigentlich eingeplant war, hat sich in offensiverer Rolle unentbehrlich gemacht, sodass die Arminia auch unabhängig von dessen Abschied tätig geworden wäre.

Ein Kandidat, den die Bielefelder Verantwortlichen im Blick haben, ist Tobias Pachonik, der bereits seit längerer Zeit unter Beobachtung steht. Für den 25-Jährigen, der bei VVV-Venlo eine gute Saison gespielt hat und der nun nach Deutschland zurückkehren könnte, gibt es allerdings weitere Interessenten wie offenbar den VfB Stuttgart.