FC Ingolstadt: Stefan Lex vor dem Absprung?

Angreifer bei den Schanzern kaum noch gefragt

Stefan Lex

In Ingolstadt wohl ohne Perspektive: Stefan Lex (r.) © Imago / Stefan Bösl

Mit 17 Punkten aus den letzten 7 Spielen hat sich der FC Ingolstadt bis auf zwei Punkte an Rang drei herangearbeitet und ist nach verpatztem Start längst wieder in der Spur. Auch dank Trainer Stefan Leitl, der nicht wirklich lange gebraucht hat, um eine funktionierende Mannschaft zu finden, die von Woche zu Woche allenfalls auf ein oder zwei Positionen umgebaut wird.

Hinter dieser Stammelf gab es in den vergangenen Wochen aber natürlich auch Verlierer, die kaum noch zum Zug kommen. So wie Stefan Lex, der vom dritten bis fünften Spieltag dreimal in der Startelf stand, seitdem aber nur noch zweimal eingewechselt wurde. Seit Ende September steht sogar nur noch eine Einwechslung zu Buche, die der 28-Jährige indes im DFB-Pokal bei seinem Ex-Klub Greuther Fürth prompt für ein Tor nutzte.

Anfragen auch aus der 2. Liga

Dass Lex‘ am Saisonende auslaufender Vertrag verlängert wird, ist mit Blick auf die geringen Einsatzzeiten des Offensivspielers wenig wahrscheinlich. Stattdessen ist ein vorzeitiger Abschied in der Winterpause im Bereich des Möglichen. Lex-Berater Michael Koppold kündigte in der Abendzeitung nun auf jeden Fall Gespräche an und verriet zugleich, dass mehrere Zweitligisten Interesse an seinem Schützling bekunden.

Ebenfalls interessiert ist laut der „Abendzeitung“ der TSV 1860 München, der demnach auch schon lose angefragt haben soll. Trotz der Optionen in Liga zwei schloss Koppold einen Wechsel zu Sechzig nicht aus.

Dass Lex in der Nähe von München ein Haus baut und überdies Löwen-Fan ist, sind Argumente, die trotz der aktuellen Viertklassigkeit des Traditionsklubs für 1860 sprechen. Ob die Löwen eine Verpflichtung samt für Regionalliga-Verhältnisse sicher hohem Gehalt stemmen könnten, bleibt freilich abzuwarten.

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