Jahn Regensburg: Auch Palionis bleibt

Innenverteidiger bleibt noch ein Jahr

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2020 | 13:02
Markus Palionis von Jahn Regensburg

Für Markus Palionis heißt es weiter „Jahn sein“. ©Imago iamges/Sascha Janne

Jahn Regensburg bleibt sich und seinen bewährten Spieler treu: Nachdem gestern schon mit Oliver Hein verlängert worden war, wurde heute mitgeteilt, dass auch Markus Palionis einen neuen Vertrag erhält.

Wie Hein wurde auch bei Palionis das Arbeitsverhältnis um eine weitere Saison ausgedehnt. „Auch wenn für Außenstehende aufgrund der Einsatzzeiten nicht direkt sichtbar, hat Markus Palionis nach wie vor eine herausragende Bedeutung für und innerhalb unserer Mannschaft.“, so Geschäftsführer Christian Keller.

Kaderplanung schreitet schnell voran

Seine Rolle, die auch Palionis selbst gleichartig beschreibt, liege in seiner Führungsqualität im Training und auch abseits des Platzes. Für junge Spieler sei er eine wichtige Bezugsperson und ebenso Ansprechpartner für das Trainerteam.

Der Litauer spielt tatsächlich auf den ersten Blick keine große sportliche Rolle, durfte in dieser Saison erst zweimal auf dem Rasen stehen. Nur in seinen ersten beiden Spielzeiten beim Jahn, von 2014 bis 2016, war er Stammkraft als der SSV in der 3. Liga und Regionalliga antrat.

Am Wiederaufstieg in die 3. Liga, der letztlich im Durchmarsch Richtung 2. Bundesliga mündete, war er allerdings maßgeblich beteiligt. Auch in den Aufstiegsspielen gegen Wolfsburg II war er zweimal über 90 Minuten im Einsatz.

Da wie schon in den letzten Jahren früh Klarheit herrscht über die Liga-Zugehörigkeit, schreitet die Kaderplanung beim Jahn schnell voran. Zuletzt war auch Leistungsträger Sebastian Nachreiner gebunden worden. Andreas Geipl hat indes seinen Abschied Richtung Heidenheim verkündet, während Marco Grüttner sein Karriereende im Sommer bekannt gab.

Einziger Leistungsträger mit auslaufendem Vertrag ist nun Marcel Correia. Beim Innenverteidiger dürfte hinter den Kulissen auch schon intensive Gespräche laufen. Ob Julian Derstroff noch länger an der Donau bleibt, ist dagegen deutlich fraglicher. Der Flügelspieler konnte sich in seinen beiden Spielzeiten nie durchsetzen.  Bei den Leihspielern Aaron Seydel und Chima Okoroji hat der Klub indes nicht das letzte Wort.