Jahn Regensburg: Entscheidender Dreier zum richtigen Zeitpunkt?

Negativlauf von sieben sieglosen Spielen gestoppt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 07.06.20 | 07:49

Jubel bei Jahn Regensburg

Der SSV kann durchatmen nach dem Sieg gegen Darmstadt. © imago images / Sascha Janne

Nach dem 1:0-Sieg Mitte Februar gegen den SV Wehen Wiesbaden hatte Jahn Regensburg am 22. Spieltag bereits 32 Punkte auf dem Konto. Der erneute Klassenerhalt schien im letzten Saisondrittel nur noch Formsache zu sein, ist aber nun auch vier Runden vor Schluss noch nicht endgültig perfekt. Allerdings sieht es seit dem gestrigen Samstag und dem deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Darmstadt 98 schon stark nach einem vierten Zweitliga-Jahr in Serie aus.

Gegen formstarke und mit 70 Prozent Ballbesitz auch klar feldüberlegene Gäste glänzte der Jahn mit Effektivität und bei Standardsituationen. Während Darmstadt bei 21 Torschüssen inklusive dem von Tobias Kempe beim Stand von 2:0 über das Jahn-Gehäuse gejagten Elfmeter leer ausging, benötigte Regensburg nur sieben Versuche für drei Treffer. Die beiden ersten durch Marcel Correia und Max Besuschkow resultierten dabei jeweils nach Eckbällen. Treffer Nummer drei war eine Einladung von Darmstadts Verteidiger Nicolai Rapp an Jann George, der sich nicht lange bitten ließ.

Was macht der KSC?

Mit nun 39 Punkten auf dem Konto ist der Klassenerhalt zum Greifen nahe. Sollte der Karlsruher SC am heutigen Sonntag nicht bei Erzgebirge Aue gewinnen, sähe es schon richtig gut aus. Dabei gab es durchaus gute Gründe, vor der Begegnung gegen Darmstadt sorgenvoll nach unten zu blicken. Denn während es um die eigene Verfassung bei sieben sieglosen Spielen (0-4-3) am Stück nicht zum Besten bestellt war, waren die Lilien ebenso gut in Schuss wie der kommende Auswärtsgegner 1. FC Heidenheim.

Zwei Pleiten hätten die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic vor dem Heimspiel am 32. Spieltag gegen den KSC und der anschließenden Reise zum auch noch gefährdeten FC St. Pauli unter Druck gesetzt. Dank der drei Punkte gegen Darmstadt kann in Regensburg aber durchgeatmet werden - wohlwissend, dass der letzte Schritt möglicherweise noch fehlt.

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