Jahn Regensburg: Offensiv nun Vier aus Sechs

Andreas Albers kommt der Startelf immer näher

Andreas Albers jubelt

Drängt in die Startelf: Andreas Albers (r.). ©Imago images/Eibner

Dank des späten Siegtreffers von Andreas Albers zum 2:1 bei Holstein Kiel hat Jahn Regensburg in der Tabelle einen kleinen Sprung gemacht und verbringt die Länderspielpause mit ordentlichen elf Punkten aus den ersten neun Spielen auf Rang zehn. Das zweite Jokertor in Folge von Albers, der bereits eine Woche zuvor beim 2:2 gegen den Hamburger SV einen Punkt gerettet hatte, heizt ungeachtet dessen auch den Konkurrenzkampf in der Offensive an.

So dürfte sich Albers, der bisher noch nicht in der ersten Elf stand, aber bei acht Einwechslungen auf eine beachtliche Ausbeute von drei Toren und einer Vorlage kommt, nicht freiwillig mit der Rolle als Edeljoker begnügen. Vielmehr ist der Däne mit seinen erfolgreichen Kurzeinsätzen näher an die Anfangsformation gerückt und darf auf eine Chance von Beginn an hoffen.

Drei von vier Plätzen wohl vergeben

Nachdem das Rennen um die Startplätze in der Offensive schon mit dem nachverpflichteten Federico Palacios richtig Fahrt aufgenommen hat, heißt es dank Albers nun erst einmal Vier aus Sechs. Kapitän Marco Grüttner ist dabei als einer von zwei Angreifern im 4-4-2 gesetzt, während der in Kiel mit muskulären Problemen ausgefallene Sebastian Stolze und Jann George aktuell auf den Flügeln die Nase vorne haben.

Für Erik Wekesser, Palacios und Albers bleibt somit derzeit nur ein freier Platz, wobei Albers mit seiner Effektivität zuletzt die beste Eigenwerbung betrieben hat. Jan-Marc Schneider, der an den ersten drei Spieltagen noch in der Startelf stand, ist im Moment dagegen ebenso hinten dran wie Julian-Maurice Derstroff und Nicolas Wähling.

Abzuwarten bleibt freilich, ob Trainer Mersad Selimbegovic dazu bereit ist, mit Grüttner und Albers zwei groß gewachsene Stürmer gemeinsam von Anfang an aufzubieten. Allerdings haben beide in den Schlussphasen schon gezeigt, durchaus miteinander zu harmonieren.

Zudem agierte Grüttner in der vergangenen Saison meist an der Seite von Hamadi Al Ghaddioui, die gemeinsam eines der gefährlichsten Sturmduos der Liga bildeten. Nicht ausgeschlossen deshalb, dass Grüttner und Albers bereits nach der Länderspielpause gegen den SV Sandhausen zusammen starten.

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