Jahn Regensburg: Was wird aus dem Rückkehrer-Trio?

Albion Vrenezi und Co. mit Chancen?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 25.07.20 | 08:14
Albion Vrenezi

Aufstieg mit den Würzburger Kickers: Albion Vrenezi. © imago images / hmb media

Mit Jan-Niklas Beste (Werder Bremen) und Jan Elvedi (SC Kriens) hat Jahn Regensburg in den vergangenen Tagen seine Neuzugänge Nummer drei und vier nach André Becker (FCA Walldorf) und Kaan Caliskaner (1. FC Köln II) präsentiert. Formal auf der Liste der Zugänge stehen indes noch drei weitere Namen. Denn nach jetzigem Stand werden zum Trainingsauftakt auch die zuletzt verliehenen Alexander Nandzik (1. FC Kaiserslautern), Kevin Hoffmann (VfR Aalen) und Albion Vrenezi (Würzburger Kickers) wieder dabei sein.

Inwieweit das Rückkehrer-Trio eine Zukunft beim Jahn hat, bleibt aber abzuwarten. Nandzik, der für den 1. FC Kaiserslautern in der Rückrunde immerhin auf acht Einsätze kam und dabei immer in der Startelf stand, ist aktuell nach Neuzugang Beste der zweite Linksverteidiger im Kader. Möglich, dass das Duo die Nachfolge von Chima Okoroji, der vergangene Saison sämtliche 34 Spiele von Anfang an bestritten hat und nun nach beendeter Leihe erst einmal zum SC Freiburg zurückgekehrt ist, unter sich ausmacht. Eine Rolle als solider Backup ist dem noch mit einem Vertrag bis 2022 ausgestatteten Nandzik in jedem Fall zuzutrauen.

Vrenezi und Nandzik mit Zweitliga-Erfahrung

Das gilt auch für Offensivmann Vrenezi, der in 32 Einsätzen fünf Tore und zwei Vorlagen zum Zweitliga-Aufstieg der Würzburger Kickers beigetragen hat. Der 26-Jährige, der auf beiden Flügeln und als hängende Spitze agieren kann, durfte an den letzten sieben Drittliga-Spieltagen aber nur noch ein Mal von Beginn an ran und verlor in der internen Hierarchie etwas an Boden. Dass Würzburg bezüglich einer festen Verpflichtung in Regensburg vorstellig wird, ist dennoch nicht ausgeschlossen. Erst einmal zählt der Kosovare aber wieder zum Jahn-Kader.

Während Vrenezi und Nandzik bereits gezeigt haben, grundsätzlich das Zeug für die 2. Bundesliga zu haben, kam Rückkehrer Nummer drei, Kevin Hoffmann, für den Jahn lediglich in der 3. Liga zum Zug. Zu mehr als drei Einsätzen in der Saison 2016/17 reichte es aber auch dort nicht. Nun kehrt Hoffmann nach Leihjahren beim FSV Zwickau mit 20 Drittliga-Spielen und beim VfR Aalen mit 17 Regionalliga-Einsätzen wieder nach Regensburg zurück. Ob es für den 25-Jährigen, der mit Unterbrechungen bereits seit 2006 für den Jahn spielt, zu einem festen Platz im Aufgebot von Trainer Mersad Selimbegovic reicht, erscheint eher fraglich.