Jahn Regensburg wieder mit Not-Abwehr

Nachreiner und Correia fraglich

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 16.08.19 | 15:34
Dominic Volkmer von Jahn Regensburg

Dominic Volkmer bestritt sein einziges Zweitligaspiel in der letzten Saison gegen Fürth. ©Imago images/Sascha Jenne

Jahn Regensburg will nach dem Pokal-Aus gegen Regionalligist Saarbrücken möglichst wieder an die Leistungen der vorangegangenen Spiele anknüpfen. Schließlich lief gegen die Saarländer auch einiges gegen den SSV. Zwei Platzverweise gaben dem Underdog die Möglichkeit zurückzukommen, außerdem hatte die Partie schon im Vorfeld unter keinem guten Stern gestanden: Die bisherige Stamm-Innenverteidigung mit Marcel Correia und Sebastian Nachreiner fiel ebenso aus wie Neuzugang Tim Knipping.

Correia und Nachreiner nicht voll belastbar

Die Behelfs-Abwehr mit Dominik Volkmer und Markus Palionis ließ drei Gegentreffer zu. Beide werden aller Vorraussicht nach aber auch am Sonntag gegen Fürth wieder ran müssen. So erklärte Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic auf der Pressekonferenz vor dem Spieltag zwar, dass alle seine Spieler wieder im Training seien, aber Stand Freitag nicht alle eine Option für den Kader am Wochenende seien.

Marcel Correia leidet weiter an den Folgen des Schlages, den er abbekommen hat. Einblutungen hindern ihn  an der vollen Belastbarkeit. Bei Nachreiner streikt weiter der Rücken, der auch die Problemzone von Tim Knipping ist.

Volkmers letzter Auftritt?

So führt wohl am Duo Volkmer/Palionis kein Weg vorbei. Gerade ersterer kann so immerhin noch einmal Eigenwerbung machen, darf er doch den Verein verlassen. Sind die drei Verletzten wieder dabei, ist er maximal Innenverteidiger Nummer vier. Drittligisten Braunschweig will sich seine Dienste ebenso sichern wie noch immer sein letztjähriger Leihverein Carl Zeiss Jena. 

Palionis findet sich mit der Rolle als loyaler Vertreter für den Notfall ab, kam schon in den letzten Spielzeiten nie auf zweistellige Einsatzzahlen. Eines seiner zwei Spiele von Beginn an im letzten Jahr bestritt er im Übrigen gegen Fürth. Mit einer Niederlage und einer Gelb-Roten Karte hat er allerdings keine guten Erinnerungen an diesen Auftritt.

Während die Defensive so das Sorgenkind des Trainers bleibt, werden im Angriff die Möglichkeiten größer. Erik Wekesser trainiert seit zwei Wochen voll mit der Mannschaft und ist eine Alternative zu Jan-Marc Schneider und Marco Grüttner. Letzterer traf immerhin im Pokal, während Schneider noch ohne Pflichtspieltor für den Jahn ist.

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