Jahn Regensburg: Wiedergutmachung mit neuem Personal?

Mindestens zwei Änderungen im Vergleich zum Bielefeld-Debakel wahrscheinlich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 14.02.20 | 13:27

Mersad Selimbegovic

Mersad Selimbegovic muss auf Kapitän Marco Grüttner verzichten. © imago images / Pressefoto Baumann

Mit 29 Punkten und Platz acht fällt die Zwischenbilanz von Jahn Regensburg nach den ersten 21 Spielen nach wie vor sehr positiv aus. Die jüngsten Niederlagen gegen Greuther Fürth (0:2) und bei Arminia Bielefeld (0:6) sorgen aber für eine negative Tendenz. Insbesondere die Klatsche auf der Bielefelder Alm hängt der Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic noch in den Kleidern.

Der Coach war freilich in den vergangenen Tagen bemüht, den Blick nach vorne zu richten und wollte auf der Pressekonferenz am Donnerstag die Partie in Bielefeld nicht zu hoch hängen. "Das kann uns auch mal passieren. Wenn wir 5:0 in Hamburg gewinnen können (vergangene Saison, d.Red.), kannst du ein Spiel auch mal so verlieren."

Radikale Umstellungen lehnt Selimbegovic deshalb auch ab. "Wenn ich achtmal tausche, hieße das, dass ich vor Bielefeld nicht richtig auf die Leistungen geachtet hätte." Vielmehr deutete der Jahn-Coach an, dass die meisten Akteure, die vergangene Woche auf dem Platz standen, die Chance zur Wiedergutmachung erhalten werden.

Nachreiner wieder fit

Um eine Änderung kommt Selimbegovic aufgrund der Gelbsperre von Marco Grüttner aber nicht herum. Gesucht wird deshalb ein neuer Sturmpartner für Andreas Albers, wofür sich mit Aaron Seydel, Jan-Marc Schneider, Charalampos Makridis und Federico Palacios sowie Erik Wekesser einige Alternativen bieten. Wekesser allerdings wird vermutlich in Abwesenheit des nach seinen Gesichtsbrüchen ins Lauftraining eingestiegenen Sebastian Stolze eher wieder als Rechtsaußen beginnen.

Ein weiterer Wechsel ist in der Innenverteidigung wahrscheinlich. Sebastian Nachreiner, der in Bielefeld angeschlagen passen musste, steht wieder bereit und dürfte zusammen mit Marcel Correia das lange bewährte Abwehrzentrum bilden. Tim Knipping wäre in diesem Fall der Leidtragende.