KSC: Benjamin Uphoff geht im Sommer

Torhüter verlängert seinen Vertrag nicht

Benjamin Uphoff

Kehrt dem KSC im Sommer den Rücken: Benjamin Uphoff. © imago images / Hartenfelser

Aufgrund der Aussetzung des Spielbetriebs wird dem Karlsruher SC der Blick auf die Tabelle für längere Zeit keine Freude bereiten, steht für die Badener noch bis auf Weiteres Rang 17 zu Buche. Die Hoffnung, am heutigen Samstag mit einem Heimsieg gegen Darmstadt 98 zumindest auf den Relegationsplatz klettern zu können, ist auf jeden Fall dahin. Gleichzeitig herrscht natürlich auch in Karlsruhe völlige Ungewissheit darüber vor, wie es weitergeht.

Benjamin Uphoff hat unterdessen eine Entscheidung seine persönliche Zukunft betreffend getroffen. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten berichten, hat sich der Torhüter dazu entschlossen, seinen auslaufenden Vertrag beim KSC nicht zu verlängern. „Ich habe das dem KSC in dieser Woche mitgeteilt“, bestätigte der 26-Jährige gegenüber dem Blatt seinen bevorstehenden Abschied auch selbst. Die von Vereinsseite frühzeitig gestarteten Bemühungen, den Schlussmann zu halten, waren damit erfolglos.

Gersbeck und Müller als Nachfolgekandidaten

Wohin es Uphoff im Sommer zieht, steht aktuell noch nicht fest. Bis dahin, sofern der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, soll der 2017 vom VfB Stuttgart gekommene Keeper aber seinen Beitrag zum Klassenerhalt leisten.

In den vergangenen beiden Drittliga-Spielzeiten war Uphoff im KSC-Tor eine Bank, die dann aber in der laufenden Saison wie die gesamte Mannschaft an Konstanz verlor und den einen oder anderen Wackler einstreute. Dennoch und obwohl sich Ersatzkeeper Marius Gersbeck vor allem in der Winterpause durchaus Hoffnungen auf die Nummer eins machen durfte, genoss Uphoff ununterbrochen das Vertrauen zunächst von Alois Schwartz und danach von Christian Eichner.

Daran wird sich trotz der Abschiedsankündigung zunächst wohl auch nichts ändern. Wie es in der neuen Saison weitergeht, bleibt abzuwarten. Mit Gersbeck und dem in dieser Saison lange ausgefallenen Sven Müller besitzen zwei 24 Jahre alte Torhüter jeweils einen Vertrag bis 2021, die die Nachfolge Uphoffs unter sich ausmachen könnten.