KSC: Hoffnung für Pourié und Fink

Echte Doppelspitze gegen Aue denkbar

Marvin Pourié (v.) gegen St. Paulis Philipp Ziereis.

Marvin Pourié (v.) rettete dem KSC am Millerntor einen Punkt. ©imago images/Sven Simon

War am 4-4-2 noch in der vergangenen Aufstiegssaison nicht zu rütteln, hat sich der KSC in der neuen Spielzeit bislang deutlich flexibler gezeigt. Zunächst mit dem im letzten Jahr erfolgreichen System gestartet, entschied sich Trainer Alois Schwartz ab dem siebten Spieltag zunächst für nur eine Spitze wahlweise in einem 4-1-4-1 oder 4-2-3-1, ehe zuletzt wieder eine vorsichtige Rückkehr zu zwei Spitzen erfolgte.

Allerdings lief an der Seite des gesetzten Philipp Hofmann kein klassischer zweiter Stürmer auf, sondern mit Kyoung-Rok Choi ein beweglicher Offensivmann, der eher als hängende Spitze einzuordnen ist. Eine Rolle, die vergangene Saison in der Regel Anton Fink inne hatte, der zusammen mit Marvin Pourié wesentlichen Anteil am Aufstieg hatte.

Aufstiegshelden mit wichtigen Scorerpunkten

Fink und Pourié saßen nach der Umstellung auf eine Spitze in den vergangenen Wochen meist nebeneinander auf der Bank, haben sich bei ihren jüngsten Bewährungschancen aber nachdrücklich für mehr empfohlen. Beim 3:3 am 20. Oktober in Bochum traf Fink kurz nach seiner Einwechslung bereits in der Nachspielzeit zum Ausgleich und bescherte dem KSC ebenso einen späten Punkt wie am vergangenen Wochenende Pourié, der auf St. Pauli ein 2:2 rettete.

Am Millerntor hatte zuvor der gleichfalls eingewechselte Fink den Anschlusstreffer durch Marc Lorenz vorbereitet – vier Tage, nachdem Hofmann den KSC auf Flanke von Fink mit dem goldenen Tor bei Darmstadt 98 (1:0) ins Achtelfinale des DFB-Pokals geköpft hatte. In Darmstadt durfte Fink, über den man sich beim FC Ingolstadt Gedanken macht, zum bislang einzigen Mal in dieser Saison von Beginn an ran – als hängende Spitze.

Auf welche Formation Trainer Schwartz am Montag gegen Erzgebirge Aue setzen wird, ist offen. Die Aufstiegshelden Pourié und Fink haben aber einige Argumente für einen Einsatz in der ersten Elf geliefert. Hofmann dürfte zwar weiterhin gesetzt sein, doch neben bzw. auch hinter dem schon siebenfachen Torschützen sind anstelle von Choi sicherlich auch Pourié und Fink in der Verlosung.

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