KSC: Interesse an Jörg Siebenhandl

Keeper von Sturm Graz ein Thema

Jörg Siebenhandl beim Abschlag.

Leistungsträger bei Sturm Graz: Jörg Siebenhandl. ©imago images/GEPA pictures

Abgesehen von der sportlich prekären Situation mangelt es dem KSC derzeit nicht an Baustellen. Im Hinblick auf den altehrwürdigen Wildpark durchaus wörtlich zu nehmen, ist nach der Amtsniederlegung von Ingo Wellenreuther bekanntlich auch der Posten des Präsidenten vakant.

Doch auch im Kader wird eine Lücke zu schließen sein. Die Rede ist von der Torhüterposition, wo die Nummer Eins Benjamin Uphoff ihren Abschied im Sommer bereit vor rund zwei Monaten ankündigte. Nach Informationen von Liga-Zwei.de beschäftigt sich der KSC daher mit Jörg Siebenhandl, Stammkeeper von Sturm Graz.

Guter Draht nach Graz

In die Steiermark hat KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer bekanntlich einen guten Draht, seit er ab 2008 rund zweieinhalb Jahre in gleicher Position beim österreichischen Bundesligisten tätig war. Diesen Draht nutzte er bereits im vergangenen Sommer, als er Lukas Grozurek auf Leihbasis in den Wildpark holte.

Der gebürtige Wiener Siebenhandl entstammt dem Nachwuchs von Admira Wacker Mödling und der Austria, brächte die Erfahrung von 211 Einsätzen in der österreichischen Bundesliga mit und gehörte im vergangenen Herbst erneut dem erweiterten Kreis der Nationalmannschaft an.

Rückkehr in die 2. Liga?

Seit drei Jahren Stammspieler und Leistungsträger in Graz, ist der 30-Jährige auch in der 2. Bundesliga kein Unbekannter. Im Sommer 2016 wechselte er zum damaligen Aufsteiger Würzburger Kickers, kam dort aber erst im Saisonendspurt zum Einsatz. Den Abstieg konnte der Linksfuß damals jedoch nicht mehr verhindern.

Interessant für den KSC macht Siebenhandl auch dessen Situation. Sein Arbeitspapier in Graz, wo er 2018 den Pokal gewann und jedes Jahr an der Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe teilnahm, läuft im Sommer aus – eine Ablösesumme wäre somit nicht fällig.

Wechsel wohl nur bei Klassenerhalt realistisch

In Karlsruhe würde es im Falle einer Verpflichtung nach aktuellem Stand zum Dreikampf um die Uphoff-Nachfolge kommen. Mit Marius Gersbeck und Sven Müller stehen bereits zwei Torleute über den Sommer hinaus unter Vertrag, über Siebenhandls Erfahrung verfügen die beiden 24-Jährigen jedoch nicht.

Ob ein Transfer überhaupt zustande kommt, dürfte aber auch vom sportlichen Abschneiden des KSC in der wieder aufgenommen Saison abhängen. Mit Ausnahme seines Jahres am Dallenberg spielte Siebenhandl in seiner Heimat ununterbrochen Bundesliga, ein Wechsel in die 3. Liga ist da nur schwer vorstellbar.

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