KSC: Wellenreuther legt Amt nieder

"Es war mir eine besondere Ehre"

Ingo Wellenreuther beim KSC

Seit 2010 fungierte Ingo Wellenreuther beim KSC als Vereinspräsident. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Über einen möglichen Rücktritt von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther wurde bereits spekuliert, nun ist er amtlich. In einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Statement teilte der 60-Jährige mit, dass er mit sofortiger Wirkung seinen Hut nimmt.

„Nachdem es trotz des durch die Corona-Krise unterbrochenen Aktienverkaufs nunmehr gelungen ist, die Insolvenz unseres Vereins zu verhindern, habe ich mich nach reiflicher Überlegung und auch mit Rücksicht auf meine Familie aber dazu entschlossen, mein Amt niederzulegen“, so Wellenreuther auf der KSC-Homepage.

Prägende Figur

Zum Abschied gibt sich Wellenreuther selbstkritisch, räumt„sicherlich auch einige falsche Entscheidungen“ in seiner Funktion als Präsident ein, weist allerdings auch auf einen wichtigen Baustein der KSC-Zukunft hin: „Mit der Errichtung und Fertigstellung eines komplett neuen Stadions, für das ich fast 15 Jahre leidenschaftlich gekämpft habe, wird der Grundstein für den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg des KSC gelegt sein.“

In jedem Fall geht im Wildpark eine Ära zu Ende. Wellenreuther war zunächst ehrenamtlich in Vereinsorganen tätig, übernahm 1997 den Vorsitz des Wahlausschusses und wurde schließlich 2010 zum KSC-Präsidenten gewählt.

„Es war mir eine besondere Ehre“, schaut Wellenreuther auf diese Tätigkeiten zurück, ehe er sich mit folgenden Worten verabschiedet: „Ich wünsche dem KSC für die Zukunft persönlich nur das Beste.“