KSC: Testspiele ohne Marvin Pourié

Rückkehrer wohl ohne Perspektive

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 09.08.20 | 07:41
Marvin Pourié

Ob Marvin Pourié nochmal im KSC-Trikot zu sehen sein wird, ist fraglich. © imago images / Osnapix

Mit einem 3:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt hat der Karlsruher SC am gestrigen Samstag ein erfolgreiches, erstes Testspiel während der Vorbereitung auf die neue Saison absolviert. Nachdem der Regionalligist bereits in der siebten Minute durch Andu Kelati in Führung gegangen war, konnte der KSC die Partie im zweiten Durchgang durch Treffer von Marvin Wanitzek, Philipp Hofmann und Lukas Fröde noch drehen.

Mit Torwart Markus Kuster, der sogar als Kapitän auflief, Innenverteidiger Robin Bormuth und Rechtsaußen Benjamin Goller standen alle drei bisherigen Neuzugänge gleich in der Startelf, wurden indes wie das gesamte Team zur Pause ausgewechselt.

Trainer Christian Eichner gab allen Akteuren die Chance, sich über 45 Minuten zu zeigen, unter anderem auch den Talenten Jannis Rabold, David Trivunic, Malik Batmaz und Luca Bolay. Dagegen kam neben dem dritten Keeper Sven Müller und dem noch nicht ganz fitten Boubacar Gueye auch Marvin Pourié nicht zum Zug. Beim von einer halbjährigen Ausleihe zu Eintracht Braunschweig zurückgekehrten Angreifer wird sich das zumindest vorerst auch nicht ändern.

Wohl keine neue Chance für Pourié

„Mir war es wichtig, dass wir da eine klare Linie ziehen“, erklärte Eichner gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten zur Personalie Pourié, der zwar weiterhin uneingeschränkt am Training teilnehmen wird, aber letztlich in den Planungen keine Rolle mehr spielt.

Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte sich diesbezüglich bereits in den vergangenen Wochen recht klar positioniert, doch nachdem Eichner im Anschluss an das Auftakttraining unter der Woche betont hatte, dass „Marvin ganz normal mein Spieler ist“ und jeder Akteur im Kader, der sich im Training anbiete, gleich behandelt werde, wurde bereits über eine neue Chance für den 29-jährigen Angreifer spekuliert. Danach sieht es allerdings nun nicht mehr wirklich aus.