1. FC Kaiserslautern: „Positive Signale“ von einigen Spielern

Martin Bader in Sachen Lizenz zuversichtlich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 29.04.18 | 07:41
Martin Bader

Viel Arbeit vor der Brust: Sportvorstand Martin Bader © Imago / De Fodi

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich nach einem verkorksten ersten Halbjahr noch einmal aufgebäumt und vorübergehend durchaus an der Rettung schnuppern dürfen, doch am Ende ging den Roten Teufeln dann die Luft aus. Das gestrigen 2:3 bei Arminia Bielefeld war die dritte Niederlage in Serie und besiegelte bereits zwei Spieltage vor Schluss den ersten Abstieg des FCK in die 3. Liga.

Dass Lautern auf der Bielefelder Alm nach einer 2:0-Führung in der dritten Minute der Nachspielzeit noch verlor, rundet eine Saison zum Vergessen ab, die die Verantwortlichen gleichzeitig vor enorme Herausforderungen stellt. Klar ist, dass das Ziel für den FCK nur direkter Wiederaufstieg lauten kann, doch dafür müssen noch in den kommenden Tagen und Wochen die Weichen gestellt werden.

Lizenz als erste Baustelle

In einem ersten Schritt gilt es die Lizenz für die 3. Liga zu sichern, die bislang nur mit Bedingungen und unter Auflagen erteilt wurde. Dabei handelt es sich aber um erfüllbare Aufgaben, wie Finanzvorstand Michael Klatt bereits vor einer knappen Woche andeutete. Im Wesentlichen geht es wohl darum, mit Sponsoren zu verlängern und so den geplanten Etat von rund fünf Millionen Euro alleine für den Lizenzspielerbereich zu decken.

„Wir haben einige Sponsorenverträge schon für die 3. Liga unterschrieben. Ich bin optimistisch, dass die restlichen Unterlagen pünktlich eingereicht werden können und wir dann auch die Lizenz erhalten werden“, zeigte sich Sportvorstand Martin Bader auf kicker.de grundsätzlich zuversichtlich, betonte aber auch, dass der Verein vor einer „riesigen Herausforderung“ stehe.

Einige Spieler nicht zu halten

Letzteres sicher auch deshalb, weil nach jetzigem Stand laut Bader rund 90 Prozent der Spieler des bisherigen Kaders keine Verträge für die 3. Liga besitzen. Die Leihspieler Ruben Jenssen, Marius Müller, Lukas Spalvis und Jan-Ingwer Callsen-Bracker werden dabei wie auch andernorts sicher begehrte Profis wie Christoph Moritz und Philipp Mwene kaum zu halten sein.

Von einigen Spielern hat Bader nach eigenen Angaben aber „positive Signale“ erhalten, was einen Gang in die 3. Liga angeht. Namen wollte der Sportvorstand allerdings noch keine nennen. Neben Routinier Halil Altintop, der einen Drittliga-Vertrag besitzt, kann der FCK aber wohl unter anderem auch weiter mit Torwarttalent Jan-Ole Sievers und Gino Fechner planen.

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