1. FC Nürnberg: Ein kopfballstarker Stürmer als Burgstaller-Partner?

Probespieler Pele van Anholt überzeugt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 26.07.16 | 18:29
Guido Burgstaller

Gut möglich, dass Guido Burgstaller doch beim Club bleibt. © Imago

Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart bei Dynamo Dresden sind im Kader des 1. FC Nürnberg noch immer einige Baustellen vorhanden. Mit Tobias Kempe (SV Darmstadt 98) und Edgar Salli (AS Monaco) stehen erst zwei Neuzugänge fest, denen wohl noch der eine oder andere Neue folgen wird.

Ein heißer Kandidat ist spätestens seit dem gestrigen 1:1 im Testspiel gegen den Chemnitzer FC der Niederländer Pele van Anholt, der bei seinem 45-minütigen Einsatz auf der rechten Abwehrseite einen guten Eindruck hinterlassen hat. Der 25-Jährige, der auch links verteidigen und vor der Abwehr spielen kann, wäre eine flexible und nach seinem Vertragsende beim SC Heerenveen zudem ablösefreie Alternative für den Defensivbereich.

„ Van Anholt hat gezeigt, dass er eine Alternativlösung sein kann ”
Alois Schwartz

Trainer Alois Schwartz zeigte sich in „Bild“ auf jeden Fall angetan von van Anholt, der seit Donnerstag im Probetraining weilt und über dessen Verpflichtung in den nächsten beiden Tagen entschieden werden soll: „Er hat gezeigt, dass er eine Alternativlösung sein kann. Er hat die richtige Aggressivität und gute Lösungen, wenn es einmal eng wird.“

Freiburg der einzige Interessent für Burgstaller

Kein Geheimnis hat Schwartz in den letzten Wochen zudem daraus gemacht, dass noch ein neuer Stürmer kommen soll. Gesucht wird dabei laut „Kicker“ (Ausgabe 60/2016 vom 25.07.2016) in erster Linie nach einem kopfballstarken Angreifer, der im Optimalfall günstig zu haben oder sogar ablösefrei sein soll.

Ein kopfballstarker Stürmer, der vor allem im Zentrum zu finden ist, wäre ein passender Partner für den umtriebigen und oft auf die Flügel ausweichenden Guido Burgstaller, dessen Verbleib immer wahrscheinlicher wird. Zwar will der Österreicher nach wie vor in die Bundesliga, doch außer dem SC Freiburg, der die Nürnberger Ablöseforderung in Höhe von zwei Millionen Euro nicht zu erfüllen bereit ist, scheint es keinen konkreten Interessenten aus dem Oberhaus zu geben.