1. FC Nürnberg: Jahr 2016 für Tim Leibold wohl beendet

Tim Matavz vor Rückkehr

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 01.12.16 | 11:21
Tim Leibold

Wird von einer Schambeinentzündung zu einer Pause gezwungen: Tim Leibold © Imago

Nachdem sich bei der 1:2-Niederlage am Montag schon Dave Bulthuis und Georg Margreitter nach ihren Verletzungspausen zurückgemeldet haben, kann der 1. FC Nürnberg am Samstag im Heimspiel gegen den SV Sandhausen auch wieder auf Kapitän Miso Brecko bauen, der seine Gelbsperre abgesessen hat.

Zudem steht Trainer Alois Schwartz beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub wohl auch Tim Matavz wieder zur Verfügung. Der Angreifer, der nach seinem vor vier Wochen beim 1:1 auf St. Pauli erlittenen Syndesmoseanriss im rechten Sprunggelenk schon relativ früh mit individuellem Training begonnen hatte, trainierte am gestrigen Mittwoch erstmals wieder mit der Mannschaft und meldete anschließend keine Probleme.

Zumindest als Joker dürfte der 31-fache slowenische Nationalstürmer, der schon vier Tore und zwei Assists auf seinem Konto hat, gegen Sandhausen zum Kader gehören, wie Schwartz gegenüber nordbayern.de durchblicken ließ: „Wenn er vom Kopf frei ist, gehört er zum Aufgebot.“

Kein Risiko bei Leibold

Anders als Matavz wird es für Tim Leibold nicht reichen. Der 23-Jährige laboriert an einer hartnäckigen Schambeinreizung und beim Club will man dem Vernehmen nach unbedingt vermeiden, dass sich eine Schambeinentzündung entwickelt, die einen monatelangen Ausfall zur Folge haben könnte. Deshalb ist davon auszugehen, dass Leibold vor Weihnachten nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

Schwartz beließ es im „Kicker“ (Ausgabe 97/2016 vom 1.12.2016) dabei zu betonen, bei Leibold „kein unnötiges Risiko eingehen“ zu wollen. Und nachdem das Duo Edgar Salli und Tobias Kempe in Stuttgart auf den offensiven Außenbahnen durchaus ordentlich agierte, besteht auch nicht die unbedingte Notwendigkeit, Leibold verfrüht wieder zu bringen.