FC Ingolstadt: Doppeltes Luxusproblem für Jens Keller

Almog Cohen und Mergim Mavraj vor Rückkehr

Jens Keller

Jens Keller kann auf St. Pauli voraussichtlich auf zwei Rückkehrer bauen © Imago / Sportfoto RudelVor dem Anpfiff der Partie am vergangenen Wochenende gegen den VfL Bochum durfte man gespannt sein, wie der FC Ingolstadt die Ausfälle von gleich zwei Eckpfeilern verkraftet. Doch auch ohne den wegen eines Trauerfalls in die israelische Heimat gereisten Kapitän Almog Cohen sowie den kurzfristig erkrankten Abwehrchef Mergim Mavraj landeten die Schanzer einen 2:1-Erfolg und setzten ihren Positivtrend fort.

Benedikt Gimber, der für Mavraj in die Innenverteidigung gerückt war, und Konstantin Kerschbaumer als Cohen-Ersatz im Mittelfeld lieferten gute Leistungen ab und empfahlen sich damit auch für weitere Einsätze, womit Trainer Jens Keller vor der Reise zum FC St. Pauli gleich vor einem doppelten Luxusproblem steht.

Duell zwischen Gimber und Kotzke?

Sofern es nicht zu neuen Ausfällen kommt, droht aber insbesondere Kerschbaumer trotz seiner Vorlage zum 2:0 gegen Bochum durch Sonny Kittel zunächst wieder die Bank. Auf Cohen, der auch als Führungsspieler wichtig ist, wird Keller am Millerntor kaum verzichten.

In der Innenverteidigung dürfte an Mavraj, volle Fitness vorausgesetzt, kein Weg vorbei führen. Neben dem albanischen Nationalspieler duellieren sich nun Gimber und Jonatan Kotzke, der erst durch die Verletzung von Tobias Schröck in die Mannschaft gekommen ist und zweimal überzeugen konnte.

Wer den Zuschlag erhält, ist offen. Klar ist freilich auch, dass kein anderer Verein in der unteren Tabellenhälfte vergleichbare Optionen in der zweiten Reihe besitzt und unabhängig davon, wer letztlich aufläuft, viel Qualität auf dem Platz stehen wird.

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