FC Ingolstadt: Wohl ohne Almog Cohen gegen Bochum

Israeli wegen eines Trauerfalls in die Heimat gereist

Almog Cohen

Wird den Schanzern gegen Bochum wohl fehlen: Almog Cohen © Imago / Stefan Boesl

Eigentlich gibt es beim FC Ingolstadt nach dem überzeugenden 3:0-Sieg vergangene Woche bei Erzgebirge Aue keinen Grund für Veränderungen. Trainer Jens Keller muss nun aber am morgigen Samstag im Heimspiel gegen den VfL Bochum, mit dem wegen der 0:6-Klatsche im Hinspiel noch eine Rechnung offen ist, allerdings wohl auf einen seiner Schlüsselspieler verzichten.

Wie der Donaukurier berichtet, ist Almog Cohen wegen des Todes seiner Mutter nach Israel geflogen. Ob der Kapitän rechtzeitig bis zum Anpfiff der Partie am morgigen Samstag um 13 Uhr zurückkehren wird, ist fraglich.

Konstantin Kerschbaumer stünde bereit

Trainer Jens Keller will keinerlei Druck auf Cohen ausüben: „Wenn sich Almog nicht in der Lage fühlt, zu spielen, habe ich volles Verständnis. Es gibt im Leben wichtigere Dinge als Fußball. Jeder, der schon mal einen nahen Angehörigen verloren hat, weiß, wie es einem da geht. Jeder Mensch verarbeitet das anders. Wenn Almog spielen will, wird er spielen. Das ist eine Entscheidung, die ich ihm komplett alleine überlasse.“

Wenn sich Almog nicht in der Lage fühlt, zu spielen, habe ich volles Verständnis. (Jens Keller)

Sollte Cohen letztlich nicht zur Verfügung stehen, müsste Keller erstmals seit der Winterpause sein Mittelfeld verändern. Neben Robin Krauße und Christian Träsch würde ein Platz frei, für den vermutlich Konstantin Kerschbaumer der erste Nachrücker wäre.

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