Jahn Regensburg: Absteiger-Schreck plant nächsten Coup

Sechs Siege in den letzten acht Duellen mit Ex-Bundesligisten

Marco Grüttner

Marco Grüttner will mit dem Jahn auch in Hannover überraschen. © imago images / DeFodi

Zum allerersten Mal in der Geschichte der beiden Vereine treffen am Samstag Jahn Regensburg und Hannover 96 aufeinander. Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den VfL Bochum reist der Jahn selbstbewusst und durchaus zuversichtlich gen Niedersachsen. Den vorhandenen Optimismus nährt dabei auch eine bemerkenswerte Statistik.

Denn seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2017 trat Regensburg acht Mal gegen Bundesliga-Absteiger an und feierte sechs Siege. Lediglich vergangene Saison zu Hause gegen den 1. FC Köln (1:3) und im Jahr zuvor ebenfalls im eigenen Stadion gegen Darmstadt 98 (0:3) zog der Jahn den Kürzeren.

Neben Heimsiegen 2017/18 gegen den FC Ingolstadt (3:2) und 2018/19 gegen den Hamburger SV (2:1) gewann Regensburg somit die letzten vier Gastspiele bei Bundesliga-Absteigern allesamt. Die Siege der vorvergangenen Saison in Ingolstadt (4:2) und Darmstadt (1:0) wurden dabei mit den Coups vergangene Spielzeit beim HSV (5:0) und in Köln (5:3) nochmal getoppt.

Mehrere Gründe für die gute Bilanz gegen Bundesliga-Absteiger

Nun ist natürlich die Hoffnung vorhanden, auch in Hannover punkten zu können. Dort sollte es der Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic entgegenkommen, gerade wie letzte Saison gegen Hamburg und Köln wieder als klarer Außenseiter antreten zu können, der nichts zu verlieren hat.

Auch, dass sich Hannover noch nicht vollends gefunden hat und noch Zeit für die Umstellung auf die körperbetontere Spielweise in der 2. Bundesliga benötigt, ist für den für alle Gegner mit seinem aggressiven und leidenschaftlichen Auftreten unangenehmen Jahn kein Nachteil.

Dass die Jahn-Bilanz gegen die letzten vier Bundesliga-Absteiger so positiv ausfällt, hat natürlich auch damit zu tun, dass gerade Darmstadt und Ingolstadt die Anpassung ans Unterhaus nicht wie erhofft gelungen ist. Ebenso damit, dass der HSV beim 5:0-Auswärtssieg in einer frühen Phase der Saison erwischt wurde und Köln beim Regensburger Gastspiel am 33. Spieltag bereits aufgestiegen war.

So viele Erfolge gegen Absteiger sind aber dennoch kein Zufall und sollten für Hannover eine deutliche Warnung darstellen, den Gast aus der Oberpfalz nicht zu unterschätzen.

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