Jahn Regensburg: Federico Palacios macht Druck

Neuzugang kann alle Offensivpositionen spielen

Federico Palacios

Federico Palacios nimmt nach eineinhalb durchwachsenen Jahren in Nürnberg beim Jahn einen neuen Anlauf. © imago images / Zink

Mit vier Punkten aus den ersten vier Spielen hat Jahn Regensburg einen allenfalls durchwachsenen Start hingelegt, dem nach zwischenzeitlich drei sieglosen Partien in Serie aber vor der Länderspielpause ein enorm wichtiger Erfolg beim SV Wehen Wiesbaden folgte. Der beim Aufsteiger herausgeschossene 5:0-Kantersieg hat sicherlich auch das Zeug zum Befreiungsschlag, wobei es nun erst einmal gilt, nachzulegen.

Und das wird nicht ganz einfach, warten doch gegen den VfB Stuttgart, bei Dynamo Dresden und gegen den Hamburger SV drei höchst knifflige Aufgaben am Stück. Am Samstag, wenn Stuttgart in der Continental-Arena zu Gast ist, dürfte Trainer Mersad Selimbegovic kaum Veranlassung haben, die in Wiesbaden erfolgreiche Mannschaft zu verändern.

Doch gerade im Offensivbereich wurde der Konkurrenzkampf kurz vor Transferschluss noch einmal angeheizt. Denn mit dem vom 1. FC Nürnberg verpflichteten Federico Palacios ist ein flexibel einsetzbarer Offensivspieler zum Kader gestoßen, der sowohl zentral im Angriff als auch auf beiden Außenbahnen und als hängende Spitze spielen kann.

George und Stolze wohl (noch) im Vorteil

Im wegen der schweren Verletzung von Gästespieler Sascha Härtel kurz nach der Pause abgebrochenen Test gegen den FSV Zwickau kam Palacios auf dem rechten Flügel zum Einsatz, wo der 24-Jährige mit seinem starken rechten Fuß etwas lieber agiert als links. Insbesondere für Jann George und Sebastian Stolze, die auf der offensiven Außenbahn jeweils beidseitig eingesetzt werden können, ist der Konkurrenzdruck damit größer geworden.

Doch George, der in Wiesbaden mit einem Tor und einer Vorlage glänzte, sowie der vor der Länderspielpause zweimal als Assistgeber in Erscheinung getretene Stolze haben zumindest mit Blick auf Samstag wohl die Nase vorne.

Ebenso wie Marco Grüttner und Erik Wekesser als gut harmonierendes Sturmduo, die mit Palacios aber ebenfalls einen neuen Rivalen erhalten haben. Genau wie die Angreifer Jan-Marc Schneider und Andreas Albers, die bislang noch nicht vollends überzeugen konnten. Für Coach Selimbegovic ist es derweil nur gut, mehr Möglichkeiten zu besitzen und noch besser auf den Spielverlauf reagieren zu können.

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