Würzburger Kickers: Ein Testspiel als Mutmacher

Marco Antwerpen nach 3:0 gegen Eintracht Frankfurt sehr zufrieden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 10.10.20 | 07:19
Fabian Giefer

Starke Leistung im Testspiel: Fabian Giefer. © imago images / Passion2Press

Nachdem es beim Einstand von Trainer Marco Antwerpen am vergangenen Wochenende gegen Greuther Fürth (2:2) wegen eines Gegentreffers in der Nachspielzeit nicht zum ersten Pflichtspielsieg der neuen Saison gereicht hat, konnten die Würzburger Kickers nun immerhin in einem Testspiel Selbstvertrauen tanken. Auf dem Trainingsgelände von Eintracht Frankfurt besiegten die Kickers den Bundesligisten, der allerdings nur mit einer besseren B-Elf angetreten war, bemerkenswert klar mit 3:0.

In der ersten Halbzeit besorgte Frankfurts Innenverteidiger Tuta nach einer Ecke von David Kopacz per Eigentor die Kickers-Führung, die Patrick Sontheimer im zweiten Durchgang mit einem Doppelpack zum Endstand ausbaute. Dass hinten die Null stand, war derweil einem starken Fabian Giefer im Tor zu verdanken, der mehrfach gut reagierte und auch einen Elfmeter von Jabez Makandas entschärfen konnte.

Testspieler Chris David wirkt eine knappe Stunde mit

Ihren Teil zum Sieg beigetragen haben mit Mitja Lotric, Ridge Munsy, Ewerton und Lars Dietz auch die vier letzten Neuzugänge, die allesamt ihren ersten Auftritt im Kickers-Trikot hatten. Das galt auch für den 27 Jahre alten Niederländer Chris David vom Cape Town City FC, der als Probespieler mitwirkte und einen ordentlichen Eindruck hinterließ. Ob der offensive Mittelfeldspieler, der 55 Minuten lang auf dem rechten Flügel spielte, für eine Verpflichtung in Frage kommt, ist noch offen.

„ Das war ein sehr engagierter Auftritt ”
Marco Antwerpen

Ohne auf einzelne Akteure einzugehen, zeigte sich Trainer Antwerpen auf der vereinseigenen Webseite sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war ein sehr engagierter Auftritt. Die Jungs haben die Dinge, die wir sehen wollten, sehr gut umgesetzt. Sie haben immer wieder Rhythmuswechsel eingestreut und sich Tormöglichkeiten erarbeitet. Das nötige Engagement war da und die Mentalität hat gestimmt.“

Antwerpen will nun die Neuzugänge noch besser integrieren, um das gesamte Spiel „weiter zu harmonisieren“. Auch, um zeitnah den ersten Dreier zu landen. Am besten schon am nächsten Sonntag, wenn Spitzenreiter Holstein Kiel in Würzburg gastiert.