Arminia Bielefeld: Defizite nach der Halbzeit

Torverhältnis spricht klare Sprache

Stefan Ortega von Arminia Bielefeld im Einsatz

DSC-Keeper Ortega musste zwischen der 46. und 75. Minute bereits neunmal hinter sich greifen ©Imago/Nordphoto

Die Arminia ist bekanntermaßen stark in die Saison gestartet und findet sich daher auch mit zuletzt nur einem Punkt aus den vergangenen vier Partien komfortabel im Tabellenmittelfeld wieder. Dennoch ist aus den jüngsten Ergebnissen ein klarer Abwärtstrend zu erkennen.

Schlechteste Torbilanz zwischen der 46. und 75. Minute

Dies hängt auch mit den Leistungen des DSC nach dem Wiederanpfiff zusammen. Denn wie die Statistiken zeigen, schoss Bielefeld erst zwei Treffer zwischen der 46. und der 75. Minute, nur der VfL Bochum erzielte genauso wenig Tore in diesem Zeitraum.

Doch damit nicht genug, Nachlässigkeiten in dieser Phase bescherten dem Saibene-Team bereits neun Gegentreffer, zusammen mit Nürnberg und Regensburg ist das Ligahöchstwert. Auch die Niederlage gegen Holstein Kiel wurde in der halben Stunde nach der Pause besiegelt, beide Tore kassierte Bielefeld in diesem Zeitraum.

Auch zu Spielbeginn harmlos

Aber nicht nur in der zweiten Halbzeit scheint Bielefeld schwer ins Rollen zu kommen. Der DSC ist nämlich die einzige Mannschaft in der zweiten Liga, die in der Anfangsviertelstunde noch kein Tor erzielten konnte.

Mit Eintracht Braunschweig kommt allerdings ausgerechnet jetzt ein Gegner, gegen den dies in der vergangenen Saison zweimal gelang. Bei der 2:3-Hinspielniederlage traf Andreas Voglsammer bereits nach vier Minuten und beim denkwürdigen 6:0-Sieg im Rückspiel zappelte der Ball nach 13 Minuten im Netz.

Ein frühes Tor gegen den BTSV könnte die Grundlage für den ersten Sieg seit dem 2:1-Erfolg gegen Nürnberg bilden, was aber statistisch gesehen schwer werden dürfte. Denn Braunschweig kassierte bisher erst vier Gegentore in der ersten Halbzeit und lag erst einmal zur Pause zurück.

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