Arminia Bielefeld: Top11 der letzten 25 Jahre

Stratos, von Heesen & Co.

Thomas Stratos im Zweikampf.

Thomas Stratos gehört selbstverständlich in die Top11 von Arminia Bielefeld. ©imago images/Rust

Auch wenn der Ball in der 2. Bundesliga momentan nicht rollt, bleibt noch der Blick in die Vergangenheit. Wir nehmen die letzten 25 Jahre dabei genau unter die Lupe und suchen die Top11 für jeden Zweitligisten.

Der Zeitraum ist dabei ganz bewusst gewählt. Die Redaktion von Liga-Zwei.de hat einen Altersschnitt von Mitte 30, das letzte Vierteljahrhundert im deutschen Profi-Fußball haben wir also bewusst miterlebt. Den Anfang unserer Serie macht der Tabellenführer Arminia Bielefeld.

Tor & Abwehr

Nach dem Bundesliga-Abstieg im Jahr 2000 wechselte Mathias Hain auf die Alm und blieb acht Jahre. Der Keeper stieg mit Bielefeld zwei Mal in die Bundesliga auf und bestritt insgesamt 261 Pflichtspiele für den DSC.

Davor verteidigt eine Dreierkette mit Thomas Stratos als Libero. Der Grieche schloss sich 1994 ein zweites Mal der Arminia an, nach dem Aufstieg in die 2. Liga 1995 gelang mit ihm ein Jahr später der direkte Durchmarsch ins Oberhaus, wobei er eine Schlüsselrolle einnahm.

Julian Börner war bis zu seinem Abschied im vergangenen Jahr Leistungsträger und Kapitän. Nach dem Zweitliga-Aufstieg 2015 half er tatkräftig mit, die Arminia in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Ganze acht Jahre verbrachte Markus Schuler in Bielefeld und hielt mit 182 Spielen ohne Bundesliga-Treffer lange einen Rekord, bis Dennis Diekmeier ihn brach. Wir nehmen den Linksfuß aber ohnehin auf Grund seiner defensiven Qualitäten mit.

Mittelfeld

Mittelfeldmotor, Laufwunder, Zweikämpfer – auf Rüdiger Kauf treffen alle Um- und Beschreibungen zu, die sich im Laufe der Jahre für defensive Mittelfeldspieler entwickelt haben. Bis auf die Spielzeiten 2005/2006 (Kreuzbandriss) sowie 2010/11 (Knieprobleme) war „Rübe“in seinen zehn Jahren auf der Alm immer gesetzt und machte mindestens 30 Liga-Spiele pro Saison.

An seiner Seite nominieren wir Detlev Dammeier. Der spielstarke Sechser erlebte in seinen sechs Jahren bei der Arminia zwei Bundesliga-Aufstiege mit und gehörte dabei zum Stammpersonal.

Auf den rechten Flügel muss Thomas von Heesen ausweichen. Wer als zweifacher Deutscher Meister, DFB- und Pokal der Landesmeister-Sieger in seine Heimat zurückkehrt und die Arminia innerhalb von zwei Jahren aus der – damals drittklassigen – Regional- in die Bundesliga führt, der liefert genug Gründe.

Die linke Seite beackert Jörg Böhme. Für den Gegner schwer auszurechnen, weil er gerne auch mal die verrückten Spielansätze wählte, war der Linksfuß gleich zwei Mal auf der Alm aktiv und beendete seine Karriere 2008 auch dort.

Angriff

Im Sommer 1998 schloss sich Bruno Labbadia der Arminia an und schoss den Klub im ersten Jahr mit 28 Treffern zum Bundesliga-Aufstieg. Dort konnte er mit elf Treffern den Abstieg zwar nicht verhindern, blieb aber auch in Liga zwei an Bord und traf erneut elf Mal.

Auch „König Artur“ nimmt natürlich an der Bielefelder Tafelrunde Platz. Die Rede ist von Artur Wichniarek, der sich im DSC-Dress 2001 und 2002 jeweils zum Torschützenkönig der 2. Liga krönte. Mit insgesamt 88 Treffern für Bielefeld belegt er Platz zwei des Klub-Rankings.

Denn Fabian Klos hört einfach nicht mit dem Toreschießen auf. 147 Stück sind es genau, seit der heutige Kapitän im Sommer 2011 aus Wolfsburg kam. Dass ganz Bielefeld vom nächsten Aufstieg träumt, liegt auch an ihm: Mit 16 Treffern führt er aktuell die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.

Die Top11 von Arminia Bielefeld auf einen Blick:

Mathias Hain – Julian Börner, Thomas Stratos, Markus Schuler – Jörg Böhme, Rüdiger Kauf, Detlev Dammeier, Thomas von Hessen – Bruno Labbadia, Fabian Klos, Artur Wichniarek.