KSC verpflichtet Sebastian Jung

Bundesliga-Erfahrung für die Defensive

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 22.09.2020 | 09:56
Sebastian Jung im 96-Dress.

In der Vorsaison lief Sebastian Jung noch für Karlsruhe Ligakonkurrenten Hannover auf. ©imago images/Sven Simon

Der KSC verstärkt sich mit Sebastian Jung. Wie die Badener mitteilten, unterschreibt der ehemalige Bundesliga-Verteidiger einen Vertrag bis 2021 mit der Option auf eine Verlängerung. Der 30-Jährige ist in der 2. Liga kein Unbekannter, die vergangene Saison lief er bereits für Hannover 96 im Fußball-Unterhaus auf.

„Mit Sebastian Jung haben wir unser Puzzleteil für die Rechtsverteidigerposition gefunden, so dass wir nun auch hier ausreichend und sehr gut besetzt sind. Sebastian kann uns mit seiner jahrelangen Bundesligaerfahrung weiterhelfen“, ist Geschäftsführer Oliver Kreuzer vom 30-Jährigen überzeugt.

Duell mit Marco Thiede

Der schaffte einst bei Eintracht Frankfurt den Sprung in die Bundesliga, für die Hessen und den VfL Wolfsburg lief er insgesamt 155-Mal im deutschen Oberhaus auf. Zahlreiche Verletzungen verhinderten allerdings, dass er sich bei den „Wölfen“ dauerhaft durchsetzen konnte.

Auch in Hannover blieben Blessuren und Verletzungen seine ständigen Begleiter, sodass am Ende lediglich neun Zweitliga-Einsätze und eine Partie im Pokal zu Buche standen. „Ich will die Verletzungen aus der Vergangenheit hinter mir lassen, nach vorne blicken und wieder mehr auf dem Platz stehen als in der Reha zu sein“, erklärte Jung selbst zu seiner schwierigen Zeit.

In Karlsruhe wird er hierfür in den Zweikampf mit Marco Thiede gehen müssen. Der 28-Jährige ist seit seinem Wechsel aus Sandhausen in den Wildpark hinten rechts gesetzt, gehörte somit sowohl der Aufstiegsmannschaft als auch dem Team an, das im Vorjahr den Klassenerhalt einfuhr.

KSC-Coach Christian Eichner, der Jung selbst noch als Gegenspieler gegenüberstand, sieht die Planungen auf der Position des Rechtsverteidigers damit abgeschlossen. „Ich hoffe, dass dadurch eine ähnlich positive Konkurrenzsituation wie auf der linken Seite entsteht und sich die beiden so gegenseitig anspornen“, rief er direkt einen Zweikampf um den Startelfplatz aus.