Arminia Bielefeld: Gedanken an Reinhold Yabo

Zukunftsplanungen laufen auf Hochtouren

Reinhold Yabo

In der Rückrunde der Saison 2016/17 ausgeliehen: Reinhold Yabo © Imago / Hübner

Nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg wartet am Freitag das zweite Top-Team der Liga auf Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen sind dann zu Gast bei Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf und könnten mit einem weiteren Dreier nach Punkten zu Platz drei aufschließen. Auf jeden Fall wäre bei einem Erfolg in Düsseldorf aber die 40-Punkte-Marke übersprungen und der Abstieg endgültig kein Thema mehr.

Abgesehen von der durchaus vorhandenen Chance, noch in die Relegation zur Bundesliga zu rutschen, können die Bielefelder Verantwortlichen aber schon jetzt mit einiger Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Zweitliga-Jahr planen. Und Sport-Geschäftsführer Samir Arabi arbeitet in diesen Tagen auch an verschiedenen Fronten.

Wohl gute Chancen bei Saibene und Behrendt

Die wohl wichtigste Personalie ist Trainer Jeff Saibene, der zwar noch bis 2019 unter Vertrag steht, aber dennoch zeitnah verlängern soll. „Beide Seiten wollen, ich bin mit seinem Berater im Gespräch und gehe davon aus, dass es klappt“, zeigt sich Arabi im Westfalen Blatt bezogen auf den luxemburgischen Fußball-Lehrer sehr zuversichtlich.

Dagegen dürfte es alles andere als einfach werden, den bislang vom FC Brentford nur ausgeliehenen und mit acht Toren zu einem herausragenden Mittelfeldspieler der Liga avancierten Konstantin Kerschbaumer zu halten. Die Hoffnung auf eine Zukunft mit dem Österreicher ist aktuell aber noch vorhanden.

Bleiben soll auch Brian Behrendt, der sich in der Rückrunde zum absoluten Leistungsträger aufgeschwungen hat. Noch hakt es aber in den seit einiger Zeit laufenden Gesprächen mit dem Innenverteidiger, wie dessen Berater Marc Spanier dem „Westfalen Blatt“ verraten hat: „Uns liegt ein vernünftiges Angebot vor, aber es gibt noch Punkte, die besprochen werden müssen.“

Mehrere Abgänge wahrscheinlich

Insgesamt sieht es bei Behrendt aber nach einem Verbleib aus, wohingegen die Zeichen beim ebenfalls von Spanier beratenen Christoph Hemlein klar auf Abschied stehen. Der Vertrag des Offensivspielers läuft aus und dürfte wie im Fall von David Ulm nicht verlängert werden.

Ebenfalls nur bis zum 30. Juni datiert sind die Arbeitspapiere von Florian Dick und Stephan Salger. Während bei Salger die Tendenz zur Trennung geht, könnte Dick noch ein Jahr bleiben.

Ungeachtet von noch bis 2019 laufenden Verträgen würde die Arminia derweil auch Nils Teixeira, Sören Brandy und Christopher Nöte keine Steine in den Weg legen. Zugleich läuft hinter den Kulissen schon die Suche nach Verstärkungen. Laut der Neuen Westfälischen spielt dabei auch der ehemalige Leihspieler Reinhold Yabo, dessen Vertrag bei Red Bull Salzburg ausläuft, in den Überlegungen eine Rolle.

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